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Joschua Maseltov

Von Hellmut Schmidt


"Aufmachen! Aufmachen!" schrieen sie vor der Tür und Ihre blutverschmierten Fäuste schlugen in unregelmäßigen Takt auf die schwere, braune Holztür ein. "Aufmachen! Aufmachen!" brüllten nochmals ihre Stimmen.
Das mit roten Burgunderwein gefüllte Glas fiel auf die dunkelbraunen Holzbodenschwielen, zerbrach in tausend kleine Stücke und dessen Inhalt goss sich auf den Boden.
Joschuas Hände zitterten. "Wer wird dies sein?" flüsterte er mit belegter Stimme. "Und wenn Sie es sind?" hauchte Chajm, seine Augen starrten unverwandt an die Tür.
"Aufmachen! Aufmachen!" grölten ihre Stimmen und ihre Stiefel schlugen gegen die alte Holztür und hinterließen einen tiefen, dumpfen Ton.
"Joschua, mach endlich auf", sprach Chajm, wobei seine Stimme wie ein verstimmter Ton war, der aus einer, zu arg gespannten und gespielten Geigenseite kam. Sekunden vergingen. Nichts geschah.
"Joschua, mach endlich auf," wiederholte flehentlich Chajm. Joschua erhob sich, langsam, als hätte er alle Zeit der Welt, schob er ein Bein nach den anderen in Richtung Tür. Sein linkes Bein hinkte leicht. "Joschua mach schneller!" kreischte Chajm, wobei sein rechtes Augenlid anfing zu zitterten.
Joschua erreichte den Türschlüssel, den er langsam und zittrig umdrehte, während die Holztür erbebte unter den Schlägen der Fäuste.
Die Tür flog auf und traf den stämmigen Joschua wie ein Faustschlag.
Er krachte auf den roten Teppich und blieb liegen.
Sie packten ihn an die Arme und zogen ihn hoch. Sein Kopf hing wie ein leerer Sack runter. Blut rann am Gesicht hinunter, Blut, das von der hohen Stirnseite kam. "Na, aufwachen! aufwachen!" johlte einer der Männer. Seine flache Handseite schlug zu und hinterlies in Joschuas Gesicht seine Handschrift.
Joschua kam wieder zu sich."Was ist los?" stöhnte er leise. "Was hast du gesagt?" schrie ihn der uniformierte Mann mit den Runenzeichen an. "Was ist los? Das habe ich gesagt." Er versuchte diesen Satz lauter zu sagen, damit der Uniformierte ihn nicht noch einmal anschrie.
"Nehmt ihn mit" brüllte wie ein Löwe der große, stämmige, uniformierte Mann seine beiden Untergebenen an, die Joschua mit ihren Armen festhielten.
"Heil Hitler" ,grüßte er. "Heil Hitler" ,wisperte Chajm zurück. Er stand da, zitternd und sein Gesicht glich einer weiß getünchten Wand. Er war wieder allein.
"Da sind wir", sprach mit fester Stimme der Uniformierte. Joschua reckte seinen leicht steifen Hals. "Stillgestanden" hieß der Befehl des Uniformierten. Joschuas Körper dehnte sich. Leicht zitternd stand er da und hörte das Ticken der holzverkleideten Standuhr. Quietschend ging die mit Täfelungen versehene Tür auf. Die Arme der Uniformierten gingen hoch zum Deutschlandgruß und sprachen: "Heil Hitler". "Heil Hitler",erwiderte der Reichsmarschall. "Herr Reichsmarschall hier bringen wir den Juden Joschua Maseltov." "Danke, lassen sie uns allein und nehmen sie vor der Tür Stellung." Die Arme schnellten hoch. "Heil Hitler"."Heil Hitler". Maseltovs Kopf war gesenkt, seine Knie zitterten leicht.
Die wuchtige Gestalt Görings näherte sich ihm.
"Schauen sie mir ins Gesicht Maseltov. Sie brauchen nichts zu befürchten. Ich will ihnen nichts tun. Ich brauche sie. Sie sind doch, so weit ich weiß, Schauspieler? " Maseltov nickte. "Ich habe eine Rolle für sie." Maseltovs Lippen öffneten sich leicht. Er schaute ihm unverwandt in die Augen. "Was für eine Rolle?"fragte er mit einen festeren Tonfall.
"Schauen sie mal in den Spiegel, Maseltov. Schauen sie." Immer noch leicht hinkend bewegte er sich zu dem Spiegel. "Warum hinken sie Maseltov?" "Entschuldigen sie Herr Reichsmarschall, aber ich kam mit ihren Leuten in Kontakt." "Nun die haben manchmal ein überschäumendes Temperament.""Ich weiß",sprach Maseltov, seinen Kopf leicht nickend. Göring fing an lauthals zu Lachen. "Ich sehe sie verstehen Spaß." "Ich verstehe Spaß?" sprach er leise zu sich. "Nun sehen sie sich an"sprach Göring, "Ich tue es."" Und was sehen sie?" "Mich, einen Juden.""Nun, das weiß ich das Sie zum auserwählten Volk gehören", sprach Göring mit leicht spöttischem Lächeln. "Aber schauen sie sich nochmal an und dann mich. Fällt ihnen nichts auf?" Maseltovs Blicke wandten sich nochmal konzentriert auf seine eigene Person, die ihn im Spiegel mit gestutzten Bart und gewirbelten Haaren anstarrte.
Anschließend wandte er seine tiefbraunen, leicht traurig erscheinenden Augen zu Hermann Göring, der ihn unverwandt und herausfordernd anschaute, so als wollte er sagen:"Na ist der Groschen gefallen?"
"Ich verstehe nicht." "Na, denken sie sich ohne Bart." "Na! Fällt der Groschen?" Maseltovs Hände gingen aufwärts zu seinem Bart und seine Finger durchkämmten die Barthaare. Er versuchte angestrengt sich vorzustellen, wie er ohne Bart aussah. Doch langsam dämmerte es ihm.
"Ich sehe ja dann ihnen ähnlich.""Genau, Maseltov, genau. Ich habe sie vor Jahren, als sie noch spielten, in einem Theaterstück gesehen und da ist mir ihre Ähnlichkeit mit mir sofort aufgefallen." Er lächelte triumphierend. Maseltov stand ruhig da, seine Finger gingen durch seinen graubraunen Bart, er runzelte die Stirn."Soll ich sie spielen, Herr Reichsmarschall?" " Maseltov, ihr Gehirn funktioniert richtig. Sie sollen mich spielen, ich brauche ein Double für die Eröffnung eines neuen Flughafens. Die Gestapo hat dringende Hinweise das ein Attentat geplant ist und da mein Volk mich weiterhin brauchen wird, ist ein Märtyertod ausgeschlossen." Während seiner Worte begann er auf den braungemusterten Perserteppich hin- und herzuwandern. "Maseltov, das deutsche Volk braucht sie. Wenn sie das heil überleben werden, werde ich ihre Schwester, die im KZ Dachau ist, nach Hause schicken und sie können mit ihr nach Amerika auswandern. Sofern sie wollen, Maseltov?" Maseltov schluckte. "Habe ich eine Wahl?" "Nein, aber sie sehen, wie großzügig wir sind. Ihre Schwester kann frei kommen". Maseltov schluckte wieder. Er versuchte mit festem Ton zu reden: "Und wenn ich sterbe, kann sie dann auch freikommen?"
Die linke Hand Görings schlug auf die Schulter Maseltovs. "Wir sind ja nicht so, Maseltov, wir sind ja nicht so, sie wird freikommen, auch wenn sie ihre Strafe verdient hat. Aber jetzt Maseltov, an die Arbeit. Übermorgen ist die Eröffnung. Ihr Bart muss ab und sie müssen mich noch studieren.Außerdem", er schaute auf Maseltovs Bauch, "müssen wir sehen das ihr Bauch noch an Volumen gewinnt. Ein paar Kissen wären angebracht." "Und wie soll ich sie studieren? Muss ich sie die ganze Zeit begleiten?" fragte Maseltov "Nein, natürlich nicht. SS-Sturmbannführer Klein, ein Vertrauter von mir, wird bei den Vorbereitungen helfen. Er zeigt ihnen auch Filme über mich. Da können sie meine Gestiken, die Stimme und alles andere erlernen. Sie sollen echt wirken. Außerdem wird es keine große Rede bei der Eröffnung geben. Falls sie die Rede erleben, Maseltov, falls." Lachend schlug er ihn wieder auf die Schulter. Die Tür schlug auf.
"Nehmt unseren zweiten Göring mit. Heil Hitler." "Heil Hitler",erwiderten die Uniformierten.
"Heil Hitler", sprach er in festen Ton. "Heil Hitler",erwiderte Klein. "Stehen sie stramm Klein. Was soll dieses herumlümmeln." Kleins schwarze Stiefel gingen zusammen."Apropos" wandte Klein ein, doch bevor er weiterreden konnte kam ein Befehl. "Seien sie still", fuhr er Klein über den Mund."Was gibt es Neues über Maseltov?" Kleins Gesichtszüge verzogen sich und wurden wie ein Fragezeichen. Er schaute ihn mit offenen Augen und Mund an."Hey, sie sind doch nicht Göring. Sie sind Maseltov." Maseltov lächelte. "Na bin ich gut?" "Kompliment Maseltov für einen Juden spielen sie die Rolle schon verdammt gut." "Sehen sie Juden können auch etwas" sprach Maseltov stolz und strahlte über sein ganzes Gesicht. "Ich bin bereit Klein" "Gut unser Flugzeug startet in zwei Stunden und in einer Stunde sind wir am Zielflughafen" sprach Klein in Oberlehrerweise, wobei er plötzlich laut zu lachen anfing und in lachender Weise sprach:
"Das wird keiner merken das Sie nicht Göring sind.
Das ist gut." Maseltov lachte mit, doch plötzlich hielt er inne.
"Hoffentlich geht alles gut." Klein grinste verschmitzt und brüllte:
"Heil Hitler." "Heil Hitler", brüllte Maseltov zurück. Beide standen still mit erhobener Hand.
Viele Arme waren hochgestreckt und viele Hände winkten ihm zu, das konnte er von dieser Entfernung aus sehen. Das Flugzeug befand sich im Landeanflug. Seine Hände umkrallten seinen Marschallsstab. Sein Kopf wandte sich ab vom Fenster und er starrte vor sich hin. Leichte Schweißperlen hatten sich an seinen Händen und auf der Stirn gebildet.
Klein saß neben ihm. Er grinste, während er an einem seiner Orden spielte. Die Reifen quietschten. Das Flugzeug stand. "Herr Reichsmarschall, wir sind da", sprach Klein mit lächelnden Mund. Langsam und bedächtig ging Maseltov zum Ausgang. Die Tür war aufgemacht, doch bevor seine Füße über die Schwelle gingen, dachte er: "Draußen kann mich jederzeit irgendjemand abknallen. Oh Jahwe hilf."
Die Luft war frisch und es wehte ein leichter Wind um seinen Kopf.
Er schritt die Gangway hinunter und versuchte möglichst nicht zu hinken, obwohl sein Bein sehr schmerzte. Jubel- und Heil Hitler-Rufe drangen an sein Ohr. Er hielt den Marschallsstab fest in seine Hände. Die Arme flogen wieder hoch. "Heil Hitler" grüßte Maseltov mit fester Stimme. "Heil Hitler" erwiderte ein Uniformierter. "Herr Reichsmarschall, ich bin Generaloberst von Jauch und freue mich sie hier begrüßen zu dürfen zu der Eröffnung des neuen Flughafens." Seine Augen strahlten ihn an.
"Ich danke ihnen für diese wunderbare Begrüßung", erwiderte im freundlichen Tonfall Maseltov. Seine Augen schweiften umher. Menschen mit Hakenskreuzwimpel und kleine Flaggen jubelten ihn zu. Ihn, Göring alias Maseltov. Seine Brust schwoll leicht an. Die Ehrenwache stand da, in Reih und Glied.
Langsam schritt er diese mit Generaloberst von Jauch ab. Er wusste,danach musste er reden. Er hoffte das er die Stimme Görings immer genau treffen würde. Er musste perfekt sein. Aber seine Stimme war belegt. "Von Jauch können sie mir bitte was zum Trinken bringen, bevor ich rede. Meine Stimme ist etwas belegt." "Jawohl, ich lasse ein Glas Wasser bringen."
"Herr Reichsmarschall ducken sie sich." Diese Worte tauchten plötzlich aus der Menge der Leute auf. Und schon flog etwas heran. Er sah es zu spät. Die Tomate traf ihn voll ins Gesicht. Unter der Tomatensoße war sein Gesicht blass geworden und hatte einen weißen Schimmer bekommen. Alles um ihn war in Bewegung geraten. Plötzlich bellte ein Schuss. Maseltov erstarrte und für eine unendlich lang erscheinende Zeit war ihm das Atmen und das Sprechen vergangen. "War er getroffen?" so fragte er sich. Doch er fühlte nichts, keinen Schmerz und kein Blut. Seine Augen wanderten an seinem Körper und seine Hände tasteten seinen edlen mit Kissen aufgepäppelten Leib ab. Nichts. Er atmete auf. Inzwischen hatte die Ehrenwache einen Kreis um ihn gebildet und jeder hatte ein Gewehr in der Hand.
Erregt sagte er: "Von Jauch lassen sie die Leute ausschwärmen, um nach den Schützen zu suchen und wenn sie ihn gefunden haben, erschießen sie ihn."
Plötzlich stockte er. Ich bin doch nicht Göring, was sage ich da.
Er schüttelte seinen Kopf. Klein war inzwischen mit einigen Leuten herbeigeeilt."Wir bringen sie in Sicherheit, Herr Reichsmarschall", sprach schnell und sorgenvoll Klein."Nein, ich werde meine Rede halten. Klein, sie werden mit ihren Leuten wieder eine Schutzmauer um mich bilden",befahl Maseltov. Kleins Augenbrauen gingen nach oben. Er starrte ihn ungläubig an. "Haben sie nicht gehört?""Natürlich mein Reichsmarschall." Maseltov und seine Mannen stiefelten schnurstracks zu der Bühne mit dem Mikrofon. Da knallte es so laut wie eine schlagende Lederpeitsche. Kleins Hände fuhren an die linke Brust. Er hustete und stürzte krachend auf den Asphaltboden. Da lag er. "Klein, Klein.Verdammt! Klein hats erwischt. Holt einen Sani",schrie Maseltov in einen starken und festen Befehlston. "Und nun alles hinlegen", brüllte Maseltov.
Die Frauen, Kinder und die älteren Männer, die als Zuschauer noch vor kurzem mit den Fähnchen winkten, waren schon stiebend auseinander gelaufen und hielten sich in einen Hangar versteckt. Die Vögel sangen und die Sonne schien auf den warmen Asphaltboden, wo sie lagen. Sie sprachen kein Wort. Von Jauch kam mit ein paar Mannen angerannt. "Von Jauch bleiben sie stehen und rennen sie zu den Leuten in den Hangar, vielleicht ist der Attentäter unter ihnen", schrie Maseltov, wobei fast kreischend diese Worte aus seinen Zähnen heraus kamen. Er zitterte, doch nicht aus Angst, Wut hatte ihn gepackt. Diese feigen Memmen, das werden sie büßen", sprach er zu sich."Soldat geben sie mir das Gewehr", sprach er erregt. Doch er wartete nicht, dass der Soldat seinem Befehl nachkam, ungeduldig riss er ihm das Gewehr aus der Hand. "Vorwärts Leute, wir stürmen den Tower. Irgendwo muss doch der Kerl stecken." Sie rannten geduckt über die Landebahn.
Die Tür flog auf, sie stürmten herein und rannten die Eisentreppe hoch. Die Augen flogen in den Raum herum. Die Gewehre bereit. "Verdammt keiner da", fluchte Maseltov schwitzend und brüllte: "Wo könnte er sein? Verdammt, wo könnte er sein? Los Männer wir gehen zu von Jauch. Vielleicht hat er ihn erwischt." Seine Hände ballten sich zur Faust. Mit ihren Fingern an den Gewehren und ihren suchenden Augen hetzten sie auf den harten Asphaltboden zum Hangar. Keuchend kam Maseltov dort an. Von Jauch stand bei den Leuten und unterhielt sich dort.
"Von Jauch warum suchen sie nicht den Killer?" spukte er erregt die Worte aus seinen schnell schnaufenden Mund. Von Jauchs Körper stand stramm und machte Meldung:"Herr Reichsmarschall, es gibt Zeugen die jemand gesehen haben. Ein Soldat, der vor ein paar Minuten neben den anderen Hanger in Richtung Wald gelaufen ist. Ich habe alle Männer nachgeschickt."
"Ist gut von Jauch, hoffentlich wird er erwischt. Wo ist Klein?" fragte Maseltov mit gerunzelten Stirnfalten." Er wird im Saniraum versorgt. Der Doktor ist bei ihm."
"Sammeln sie noch weitere Informationen über unseren Attentäter und schicken sie dann die Leute nach Haus. Verstanden!" "Jawohl." "Ich erwarte nachher ihren Bericht." "Jawohl." "Wo ist mein Marschallsstab?" " Ich glaube am Flugfeld" "Oh ja, da sehe ich ihn." Maseltovs Augen zogen sich zusammen. "Hier nehmen sie das Gewehr. Ich werde es nicht mehr brauchen." "Jawohl." Langsam ging er auf den Platz, hob den Marschallsstab auf und wandte sich in Richtung Saniraum.
Klein lag stöhnend auf der flachen Pritsche, neben ihm der Doktor, der seine Wunde versorgte. "Wie ist sein Zustand? fragte Maseltov. Der Doktor berichtete: " Die Kugel ist oberhalb des Herzens eingedrungen, hat das Herz nicht verletzt. Er wird durchkommen." Maseltovs Oberkörper beugte sich über Klein. "Können sie mich verstehen?" "Mein Reichsmarschall ich verstehe sie", sprach Klein mit leisem, heiserem Ton. Er versuchte seinen Oberkörper aufzurichten. "Was soll das? Sie bleiben jetzt liegen Klein, das ist ein Befehl." "Jawohl mein Marschall."
"Wir werden den Schuldigen erwischen, Klein, das verspreche ich ihnen." "Herr Reichsmarschall kann ich sie alleine sprechen?" "Natürlich." "Bitte Herr Doktor gehen sie mal kurz aus dem Raum. Danke. Was ist Klein?"
"Bevor wir getrennte Wege gehen, hätte mich interessiert, warum sie trotz des Attentats die Rede halten wollten? Warum? Sie mussten doch wissen das dies gefährlich sein könnte. Warum also?"
"Ruhig Klein. Wissen sie, als ehrgeiziger Schauspieler wollen sie ein Stück zu Ende spielen und ich bin ein ehrgeiziger Schauspieler. Ich wollte diese Rolle zu Ende spielen und wie sie wissen, hat die Rede dazugehört, außerdem wollte ich es Göring beweisen. Ich hatte ja das Attentat überlebt und wollte zeigen, ich lebe, ich rede. Joschua Maseltov lebt.Verstehen sie das, Klein?" Klein nickte leicht und zog seinen Arm zum Deutschlandgruß hoch. "Heil Maseltov,Heil Maseltov, grüßte er." Maseltov zog seine Augenbrauen hoch und lies seinen Körper stramm stehen. Er zog ebenfalls seinen Arm zum Deutschlandgruß hoch und sagte:
"Heil Klein.Heil Klein."




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Eingereicht am 12. Juli 2004.
Herzlichen Dank an die Autorin / den Autor.
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