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Das Märchenland

Von Ingrid Linnenberger


Ruben und Severine spielen im Garten. Sie spielen mal wieder Familie. Dieses Spiel macht Ruben überhaupt keinen Spaß. Severine dagegen liebt es sehr.
Sie übernimmt bei diesem Spiel, wie immer, die Mutterrolle, und Ruben, spielt, wie immer, den Vater und das Kind. Mit der Zeit wird ihm das alles zu dumm! Er hat einfach keine Lust mehr. Er sagt: "Ich möchte gern was anderes spielen. Immer Familie spielen ist langweilig. Ich bestimme jetzt was wir spielen, o. k?". Severine ist sauer: "Du Spielverderber! Wir haben gerade so schön gespielt...!".Sie ist sehr enttäuscht. Ruben hat eine tolle Idee! "Weißt du was? Wenn du mit mir den Pflaumenbaum hochkletterst, spielen wir nachher weiter. Das ist doch ein toller Vorschlag, oder? Wer zuerst oben ankommt hat gewonnen. Einverstanden?" Ruben ist begeistert, Severine überlegt kurz und stimmt zu.
Sie laufen beide zu dem Pflaumenbaum. Ruben fängt sofort an zu klettern. Severine schaut ihm zu, denkt: 'Die Buben wollen immer nur klettern, typisch!'. Ruben ist schon ein gutes Stück vorangekommen, schaut nach unten und ruft Severine zu: "Was ist? Wo bleibst du denn?", Severine holt tief Luft und beginnt langsam mit der Klettertour.
Als Ruben oben angekommen ist, setzt er sich auf einen Ast und beobachtet seine Freundin. Bald kommt auch Severine an und jammert:" Wegen dir hab ich mir jetzt weh getan. Ich hab mir meinen Arm aufgeratzt. Nur weil du auf die bescheuerte Idee gekommen bist, auf diesen bescheuerten Baum zu klettern!". Sie ist wütend und würde am liebsten heulen.
"Aber, aber, jetzt beruhige dich erst mal, mein Kind". Ruben und Severine schauen sich ratlos an. Ruben sagt ganz leise: "Severine, da hat doch jemand gesprochen?" Sie schauen sich um und entdecken auf einem Ast eine Elster sitzen. "Es gibt doch keine Vögel die sprechen können!". Ruben schüttelt den Kopf. " Doch, gibt es, meine Oma hat einen Papagei und der kann sprechen, ja", erwidert Severine.
"Wollt ihr mich beleidigen? Ich bin kein Papagei, der alles nachplappert. Ich bin eine ganz besondere und schlaue Elster. Ich möchte euch einladen, mit mir zu kommen, wenn ihr keine Angsthasen seid! Einmal im Jahr lade ich Kinder ein mich ins Märchenland zu begleiten". Ruben und Severine müssen sich besonders gut festhalten, um nicht vor Erstaunen vom Baum zu fallen.
Die Kinder schauen sich an und dann traut sich Ruben die Elster anzusprechen. "Was redest du da! Ein Märchenland gibt es überhaupt gar nicht. Außerdem müssen wir zum Abendbrot pünktlich sein, sonst wird Mama böse und wir gehen dann bestimmt nicht mit Mama und Papa ins Kino!". Severine nickt. Die Elster lacht und erwidert dann: " Ich verspreche euch, ihr werdet rechtzeitig zu Hause sein. Aber wir dürfen keine Zeit verlieren. Ihr klettert jetzt schnell vom Baum und stellt euch hier vor die Gartentür. Dort warte ich auf euch. Dann erzähle ich euch wie es weiter geht!".
Die Elster fliegt vom Baum und setzt sich auf die Gartentür. Severine flüstert Ruben zu: "Sollen wir wirklich mit gehen? ". Ruben hat keine Bedenken und erklärt Severine:" Sie hat versprochen, dass wir rechtzeitig zu Hause sind. Bist du nicht neugierig?". Severine ist beruhigt und klettert vorsichtig vom Baum. Auch Ruben hat bald festen Boden unter den Füßen. Hand in Hand gehen sie zur Gartentür. Dort werden sie von der Elster erwartet.
" So ihr Lieben! Dann kann es ja los gehen. Es ist ganz einfach. Schließt eure Augen und geht dann durch die Tür. Ihr werdet überrascht sein!".
Mit klopfendem Herzen schließen die Kinder die Augen und bei eins, zwei, drei gehen sie langsam durch die Tür. Nanu...wie das duftet! Severine öffnet zuerst ihre Augen und ist überwältigt! " Ruben, Ruben, schau mal wie toll!". Ruben macht ganz schnell seine Augen auf und bleibt stehen. Das ist so schön...! Sie stehen auf einer kunterbunten Blumenwiese und tausend Schmetterlinge schwirren durch die Luft. Es riecht so wunderbar und es gibt Blumen in allen Farben und Formen. Ruben und Severine lassen sich auf die Wiese fallen und beobachten die Schmetterlinge, wie sie durch die Luft taumeln.
" Ich kann ja verstehen, dass ihr am liebsten hier bleiben wollt. Aber, wenn ihr noch mehr sehen wollt, müssen wir weiter!". Die Elster flattert ungeduldig hin und her. Die Kinder stehen auf. Severine würde am liebsten einen dicken Blumenstrauß pflücken. Doch Ruben nimmt sie an die Hand und beide laufen der Elster nach. Sie kommen durch einen Wald und sie hören viele Vogelstimmen. Die Kinder bleiben stehen um zu lauschen. Nach einer Weile spazieren sie weiter und kommen an einen Weg.
Die Elster fliegt voran und die Kinder folgen ihr. Plötzlich bleibt Ruben stehen und rümpft die Nase. Auch Severine riecht was feines, leckeres. Der Hunger treibt sie schnell weiter. Da sehen sie doch tatsächlich am Wegrand eine Imbissbude. Die Schritte werden noch schneller. Severine bleibt stehen, lässt den Kopf hängen und sagt ganz traurig: " Ruben, ich habe so einen Hunger und wir haben kein Geld dabei!". Ruben schaut die Elster fragend an und die sagt: "Ihr braucht hier kein Geld! Alle die freundlich, hilfsbereit und nett sind bekommen was sie wünschen. Ihr seid doch freundlich, hilfsbereit und nett, oder?". Sie zwinkert mit den Augen. Ruben und Severine nicken und laufen zur Imbissbude.
Eine freundliche Stimme fragt: "Hallo! Was darf es denn sein, bitte schön?". Severine stupst Ruben an und flüstert: "Das ist doch der Pumuckel!!" Ruben kann es kaum glauben. "Gestatten, Pumuckel, der weiseste und beste und schönste Kobold auf der ganzen Welt! Was darf es sein?". Pumuckel hüpft hin und her und schüttelt seinen Kopf mit den roten Haaren. Severine möchte Pommes frites und Ruben eine Bratwurst. In Windeseile serviert Pumuckel die leckeren Speisen. Die Kinder bedanken sich und mit großem Appetit langen sie zu. Die Elster begnügt sich mit ein paar Krümel, die ab fallen. Frisch gestärkt und guter Laune marschieren sie weiter.
Schon von weitem erkennen sie ein wunderschönes Bauernhaus. Die Elster fliegt an die aus Holz geschnitzte Haustür und setzt sich davor. Außer Puste kommen auch die Kinder dort an Sie sind schnell gelaufen und verschnaufen erst mal. Ruben öffnet dann langsam die Tür. Severine und Ruben treten ein und sind erstaunt! Sie sehen einen riesengroßen Raum indem überall Regale sind. Mitten im Raum geht eine Wendeltreppe nach oben. Severine stößt einen Schrei aus; denn in den Regalen sind nur Puppen. Sie läuft an das erste Regal und schaut sich um. Da gibt es Babypuppen, Puppen die laufen können, sprechende Puppen, Barby-Puppen und an kleinen Bügel hängen viele, viele Puppenkleider. Sogar Puppenwagen und Wickeltische gibt es. Severine nimmt sich eine Babypuppe, wiegt sie im Arm und legt sie dann behutsam in einen Puppenwagen.
Ruben ist gelangweilt. Die Puppen interessieren ihn überhaupt nicht. Severine scheint ihn vergessen zu haben. Sie lässt ihn einfach stehen und spielt ganz vertieft mit der Puppe. Ruben räuspert sich ganz laut und sagt: " Severine, mir ist langweilig. Ich geh mal die Treppe nach oben. Kannst ja nachkommen!". Severine sagt nur: " Pscht! Das Kind schläft doch!". Ruben schüttelt den Kopf und geht die Treppe hoch. Oben angekommen, fängt er an zu hüpfen und zu springen und lacht und lacht! Hier gibt es auch Regale. Aber die sind gefüllt mit allen möglichen Autos! Da stehen ferngesteuerte Autos, Modellautos, kleine und große Autos. Ruben ist fasziniert und rennt von einem Regal zum anderen.
Die Elster schaut den beiden zu und beobachtet sie. Sie freut sich mit den Kindern und fliegt von Severine zu Ruben, von oben nach unten und von unten nach oben. Beide spielen sehr lange bis die Elster sie daran erinnert, dass die Zeit vergeht und sie sich beeilen müssen. Ruben nimmt Abschied von seinen Autos und Severine küsst noch einmal die Babypuppe, dann geht's weiter. Die Kinder erzählen der Elster wie toll das war und was sie alles gesehen haben. Beide sind immer noch sehr aufgeregt.
Die Kinder rennen auf die bunte Blumenwiese und setzen sich unter einen alten Baum. Dort im Schatten ist es angenehm kühl. Die Blätter bewegen sich leise im Wind. Ruben schaut sich den Baum an und sagt: " Unser Apfelbaum ist fast so groß wie der hier!". Die Elster erwidert: " Aber dieser Baum ist schon viele hundert Jahre alt. Der hat schon über hundert Mal die Jahreszeiten erlebt. Ihr wisst doch was die Jahreszeiten sind, oder?".
Severine sagt: " Klar weiß ich das! Es gibt Sommer, Frühling, Herbst und Winter!": Ruben stimmt zu und sagt: " Die schönste Jahreszeit für mich ist der Sommer. Es ist schön warm, ich kann ins Schwimmbad, es gibt leckeres Eis, es ist lange hell und man muss nicht viel anziehen!" Severine meint: "Der Winter ist toll. Manchmal fällt Schnee, dann kann man Schlitten bauen, Schneemänner bauen und Weihnachten ist auch im Winter."
Die Elster findet jede Jahreszeit hat etwas Besonderes. Im Frühling erwacht die Natur, es kommen die ersten Blätter und Blüten. Alles beginnt zu wachsen. Im Herbst werden die Blätter bunt und fallen ab. Dann wird es kalt, der Winter ist bald da.
" So, jetzt müssen wir aber weiter. Ihr wollt doch wieder rechtzeitig zu Hause sein. Auf geht's!". Die Elster fliegt weiter. Die Kinder stehen auf und folgen ihr. Da kommt ihnen ein Mädchen entgegen mit einer roten Mütze und einem Korb in der Hand. Als sie sich treffen, spricht das Mädchen sie an: "Entschuldigung! Wie weit ist es noch bis zum Wald?". Ruben und Severine schauen sich fragend an und Ruben sagt: "Der Wald ist ein ganzes Stück weit weg. Du musst bestimmt eine Stunde gehen.".
Das Mädchen erklärt: "Ich muss zu meiner Großmutter. Sie ist krank. Meine Mutter schickt mich. um ihr Kuchen und Wein zu bringen. Sie soll schnell wieder gesund werden. Auf Wiedersehen!". Das Mädchen geht weiter und Severine sagt:" Ruben, war das nicht Rotkäppchen?. Jetzt läuft sie in den Wald und dann kommt der böse Wolf! Das müssen wir ihr doch sagen?". Ruben und Severine rufen laut: "Pass auf im Wald! Der böse Wolf läuft herum!". Rotkäppchen dreht sich um, winkt den Kindern zu und geht weiter.
Severine schmunzelt und sagt zu Ruben: "Stell dir mal vor, jetzt kämen Schneewittchen und die sieben Zwerge. Das wär lustig!". Ruben gibt Severine einen Klaps auf den Hintern und läuft vor. Doch dann bleibt er plötzlich stehen und ruft Severine. Die läuft zu ihm und beide sehen eine komische Gestalt auf sie zu kommen. Die Gestalt hüpft auf einem Bein zum anderen und gibt unverständliche Laute von sich. " Wer ist denn das?", fragt Ruben die Elster. Die weiß es angeblich nicht und Severine ist auch ratlos.
"Was glotzt ihr so? Versperrt mir nicht den Weg! Auf die Seite!". Das kleine knorrige Männchen ist sehr unfreundlich. Es hat einen langen Bart und dünne Beinchen. Der kleine Mann springt umher und schreit: "Bald ist es mein, bald ist es mein! Das errät sie nie!". Dann dreht er sich zu den Kindern und ruft: "Ihr werdet meinen Namen auch nie erraten!". Lachend hüpft er davon.
Ruben und Severine sind noch wie gelähmt vor Schreck. "Wisst ihr wer das war?", fragt die Elster. Die Beiden schütteln den Kopf. Sie haben keine Ahnung. Wisst ihr es?
So ein unfreundliches Männchen! Ruben und Severine können es immer noch nicht fassen und schon kommt da die nächst Gestalt. "Ui, das ist ja eine riesengroße Katze. Die hat Stiefel an und einen Hut mit einer großen Feder.", Severine ist beeindruckt. Die Katze nimmt den Hut vom Kopf und mit einer galanten Bewegung verbeugt sie sich. " Guten Tag, meine Herrschaften! Es ist mir eine große Freude sie zu sehen. Wie geht es Ihnen?". Severine schaut verlegen auf den Boden und Ruben kichert. Die Elster verbeugt sich ebenfalls und erwidert: "Danke! Uns geht es ausgezeichnet!"" Leider muss ich mich schon wieder von ihnen verabschieden. Es war mir eine Ehre ihre Bekanntschaft gemacht zu haben. Doch eine kleine Minute von hier wartet meine Kutsche. Adieu!". Der Kater verbeugt sich wieder und schreitet von dannen.
Als der Kater sich entfernt hatte und die Kinder sicher waren, dass er sie nicht hören konnte, fingen sie laut an zu lachen und mimten den Kater nach. Ruben verbeugte sich vor Severine und sagte lachend: "Guten Tag, gnädiges Fräulein!". Auch Severine verbeugte sich und erwiderte: "Mein Herr! Darf ich zum Tanz bitten?": Sie nahm Rubens Hände und beide drehten sich ausgelassen im Kreis.
" Hallo, ihr beiden! Wir müssen weiter!". Die Elster fliegt voran und die Kinder laufen immer noch lachend hinterher. Dann bleibt Severine stehen und entdeckt in der Ferne ein Schloß! Ruben sieht es auch und ist gleich begeistert; " Hu, vielleicht gibt es da Gespenster!". Severine findet das gar nicht lustig und schimpft:" Ruben, hör auf mit dem Blödsinn. Es gibt keine Gespenster! Hab ich recht, Elster?". Die Elster kann Severine beruhigen und sagt ihr, dass es natürlich keine Gespenster gibt. Sie kommen dem Schloss immer näher.
Severine nimmt die Hand von Ruben. Sie hat doch ein bisschen Angst. Das riesige Schlosstor ist geöffnet. Tapfer gehen sie hinein. Sie sind im Innenhof des Schlosses und Ruben fällt was auf. Leise sagt er:" Es ist so ruhig hier!". Und dann passiert es, Ruben stolpert über einen schlafenden Hund. Das war ein Schreck! Hier schläft ja alles! Im Pferdestall schlafen die Pferde, Vögel liegen auf dem Boden und schlafen!
Sie gehen ins Schloss hinein. Alles ist still. Kein Mensch ist zu hören. "Irgendwie kommt mir das alles bekannt vor. Wenn wir jetzt noch eine Treppe finden, dann ahne ich was!". Ruben ist am Grübeln. Er rennt nach draußen, sieht sich um und ruft laut: " Severine, komm schnell, hier ist ein Turm!". Severine und die Elster folgen ihm nach draußen. Sie öffnen die Tür zum Turm und siehe da!...Ruben hat recht. Steil geht eine Wendeltreppe nach oben. Langsam steigen sie die Stufen hoch. Oben angekommen, stehen sie vor einer alten Tür. " Severine, mach du auf!". Ruben geht ein Stück zurück. Mutig öffnet Severine die knarrende Tür. Die Kinder treten ein und entdecken ein altes Spinnrad und ein Bett. Auf dem Bett liegt ein wunderschönes schlafendes Mädchen
" Ich hab es gewusst, das ist Dornröschen! Du lieber Himmel, was ist mit der Dornenhecke? Was ist, wenn wir nicht mehr wegkommen und eingeschlossen werden?". Ruben bekommt es mit der Angst zu tun. " Nur ruhig", beruhigt die Elster, "wir gehen gleich nach unten und verlassen dann das Schloss." In Windeseile rennen die Kinder die Treppe hinunter, über den Schlosshof, an den schlafenden Tieren vorbei und...Aller höchste Zeit, die Hecke beginnt zu wachsen. Schnell springen die Kinder darüber. Geschafft!
Sie gehen schnell weiter und kommen an einen kleinen Bach. Die Kinder schauen sich an, grinsen und ziehen ihre Schuhe und Strümpfe aus. Dann rennen sie zu Bach, setzen sich ans Ufer und lassen ihre Füße in dem kalten Wasser baumeln. Das tut gut! Auch die Elster nimmt ein kleines Bad, plustert sich auf und putzt ihr Gefieder.
Als die Elster ihr Bad beendet hat, gesellt sie sich zu den Kindern und sagt zu ihnen: "Unsere Reise endet hier. Es ist spät geworden und ihr sollt pünktlich zu Hause sein. Ich hoffe es hat euch soviel Spaß gemacht wie mir! Und vielleicht sehen wir uns nächstes Jahr wieder!". Die Kinder sind schon ein bisschen traurig, weil sie sich verabschieden müssen. Sie sind aber auch müde und froh nach Hause zu kommen. " Danke für den schönen Tag ", sagt Ruben " müssen wir wieder zur Gartentür?".
"Ja, sagt die Elster, "gleich da hinten ist die Tür. Ihr geht gemeinsam durch und ihr seid wieder in eurem Garten!". Die Kinder nehmen ihre Strümpfe und Schuhe in die Hand und laufen zu der Gartentür. Die Elster setzt sich auf die Tür, verbeugt sich und sagt: "Tschüs ihr Lieben! Vielleicht sehen wir uns das nächste Jahr wieder. Haltet die Ohren steif!". Und schon flattert sie davon. Die Kinder winken noch einmal und gehen gemeinsam durch die Tür.
Sie sind wieder im heimischen Garten unter dem Pflaumenbaum und halten immer noch Strümpfe und Schuhe in der Hand. " Hallo, da seid ihr ja! Spielt ihr schön? Ich möchte dass ihr jetzt rein kommt. Es gibt Abendbrot." Die Mutter nimmt die Kinder in die Arme. " Zieht aber eure Schuhe und Strümpfe an. Sonst erkältet ihr euch!".
Ruben sagt zu seiner Mutter: " Mama, wir müssen dir nachher was Tolles erzählen!". Die Kinder sehen sich an und gehen dann mit Mutter ins Haus.




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Eingereicht am 21. September 2004.
Herzlichen Dank an die Autorin / den Autor.
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