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Kurzgeschichte Kurzgeschichten

Die Geburt

© Mia Berger


Es ist heiss, wirklich heiss und ich fühle mich etwas unpassend. Nicht nur unpassend gekleidet, nein viel mehr unpassend geformt, zumindest für alles, was ich bei diesen Temperaturen gerne tragen würde. Stattdessen bin ich, in ein, der Grösse eines Zweierzeltes und trotzdem noch zu enges Kleid gepresst, mit einem wunderschönen, enorm grossen Babybauch vor mir herschiebend mitten in der Klinik, in welcher ich dich später gebären will.
Eine Routineuntersuchung und etwas Akupunktur stehen auf dem Plan, vor allem auf Letzteres freue ich mich. Überhaupt bin ich gerne schwanger, fühle mich so sehr umsorgt, so ruhig, nicht unbedingt ausgeglichen, aber einfach ganz besonders, nie wirklich allein.
Wenn da nicht dieser Ischias wäre, welcher mich manchmal nur noch in Schieflage daher kriechen lässt, das Wasser in den Beinen, die plötzlich wie Fremdkörper aussehen, die Füsse, die in kein Paar Schuhe mehr passen, dann würde ich mir vielleicht nicht ganz so heftig wünschen, dass du bald aus meinem Bauch raus kommst!
Doch das schönste sind deine Bewegungen in meinem Bauch, anfangs war es ein zartes Flattern, wie von Schmetterlingsflügeln, später als ob sich Schlangen winden würden, sanft und geschmeidig, jetzt spüre ich richtige Tritte und manchmal kann ich sogar eine Hand von einem Fuss unterscheiden, weiss wo dein Köpfchen liegt und spüre seinen leichten Druck in mein Becken.
Langsam erklimme ich die Treppen zur fünften Etage, auch diese Schwangerschaft hat mich noch in keinen Fahrstuhl gebracht. Klaustrophobie hin, oder her, Treppensteigen ist einfach gesund!
Oben angekommen bin ich endgültig nass geschwitzt.
Die Hebamme, eine junge schwarzhaarige Frau, sie scheint nicht von hier zu sein, wartet schon. Erst untersucht sie meinen Bauch, mit ihren Händen ertastet sie deine Position, sie zeigt mir wie du liegst und sie schätzt auch dein ungefähres Gewicht. Während sie die kleinen Akupunkturnadeln auspackt, stellt sie mir viele Fragen.
In jedes Bein eine Nadel, in die kleinen Zehen und eine in den Kopf.
So sitze ich eine Viertelstunde und habe Zeit zum Träumen.
Bist du ein Junge, oder bist du ein Mädchen, ähnelst du Zoé, siehst du komplett anders aus? Wie wird nur die Geburt sein, wird alles gut gehen? Aus meiner Tagträumerei wird ein Fragespiel, eines welches ich zurzeit oft mit mir spiele, oder auch mit dir?
Mein Blick ist nach innen gerichtet, bis ich mich beobachtet fühle.
Die Hebamme guckt mich an, mit wissendem Ausdruck im Gesicht, langsam zieht sie eine Nadel nach der andern aus meiner feuchtheissen Haut.
"Das ist ihr zweites, nicht?", ich bejahe.
"Na, da freu ich mich schon drauf wenn sie wiederkommen, da werde ich bestimmt nicht mal Zeit haben nochmals aus dem Zimmer zu gehen" etwas verdutzt schaue ich sie an, weiss keine Antwort darauf.
Ich werde entlassen und mache mich auf den Weg deine Schwester von der Spielgruppe abzuholen, Zoé, süsse kleine Zoé, immer noch mein Baby mit ihren nicht mal ganz zwei Jahren. Ein kleiner Wildfang und voller Vorfreude auf das Geschwisterchen, dich.
Ich streichle meinen Bauch, deine Wohnung, du boxt direkt zurück, meine Hand bleibt auf der Wölbung liegen.
"Oho", da ist jemand aufgewacht!
Schon während der Akupunktur fühlte ich eine ungewöhnliche Betriebsamkeit.
Mit meinem ausgebeulten Bauch schleppe ich mich in die Tram, drei sehr hohe Stufen muss ich nehmen, mit etwas Schwung ziehe ich mich hoch, schnell durch die Tür, bevor sie sich schliesst. Sie ist voll besetzt, ruckelig fährt sie los, ich blicke mich um, keiner der andern Fahrgäste scheint sich für mich mit meinem dicken Bauch zu interessieren. Zum Glück sind es nur drei Stationen, denke ich, da quietscht es laut und lange, rüttelnd kommt die Tram zum stehen, ich halte mich mit aller Kraft an den Stangen fest, ich glaube ich habe geschrien. Nun werde ich doch noch wahrgenommen, eine ältere Frau bietet mir ihren Sitzplatz an, sie muss an der nächsten Haltestelle aussteigen. Ich setzte mich, kalter Schweiss klebt an mir und mein Herz pocht in meiner Brust, mein Bauch ist steinhart und schmerzt. Langsam erhole ich mich von dem Schrecken, ich ärgere mich über meine Mitmenschen, die absolute Ignoranz andern gegenüber, meine Kinder denke ich, sollen nicht so werden. Da, die Haltestelle, vorsichtig steige ich aus und versuche mich dann möglichst schnell, aber mit geringstem Kraftaufwand zur Spielgruppe zu bewegen, was mir nicht gelingt.
Dort angekommen keuche und schnaufe, ich als ob ich soeben einen Viertausender erklommen hätte.
Zoé wirft sich in meine Arme "Mama"! Glückliches kleines Geschöpf, rote, heisse Wangen, Wellen aus goldenem Haar und das ganze Gesicht fast nur Augen und kleiner Mund. Wie so oft in den letzten Wochen werde ich von meinen Gefühlen überwältigt. Tränen steigen in meine Augen, soviel Liebe durchflutet mich, glücklich nehme ich die kleine Hand in meine und wir spazieren nach Hause. Zu Hause das übliche Protokoll mit Mittagessen, Mittagsschlaf und Nachmittagsbesuch.
Dieser ist dann doch etwas ungewöhnlich.
Britta kommt mit Florian an der einen Hand und der Flasche "Don Perignion" in der andern. Mein Gesicht muss total verwirrt aussehen, scheint mir, denn Britta erholt sich kaum mehr vor lachen.
"Lass uns auf die Geburt trinken", entweicht ihr grinsend.
Ich lasse sonst lieber die Finger von Alkohol, zumindest wenn ich grade schwanger bin oder stille. Dieses Mal gibt's eine Ausnahme.
Genüsslich trinke ich ein und ein halbes Glas des edlen Schaumweines, der Ausdruck sei mir verziehen. Wir unterhalten uns und machen Spässe, während Zoé und Florian unser Haus in seine Einzelteile zu zerlegen versuchen, was sie auch fast schaffen.
Abends wollen dein Papa und ich zu einem Konzert gehen, nicht ein klassisches, nein. Wir haben Karten für "Jimmy Cliff", seine Musik hat zufällig Zoé's Geburt begleitet und bedeutet mir seither sehr viel, vor allem das Lied: "I can see clearly now the rain is gone".
Als ich einen Hinweis auf sein bevorstehendes Konzert sah, wünschte ich mir sofort die Karten! Zumal es auch noch direkt kurz vor deinem Geburtstermin stattfindet!
Etwas mulmig ist mir schon, mit dem dicken Bauch in die Menschen Massen, die Freude darauf überwiegt aber alles andere.
Nachdem Britta und Florian wieder weg sind, lege ich mich endlich auf's Sofa. Zoé spielt mit ihrer Küche, plappert und singt fröhlich. Der Tag zieht noch einmal durch meine Gedanken, das schöne Wetter, der Besuch in der Klinik und das Gesicht der Hebamme. Natürlich auch die etwas traurige Erfahrung in der Tram, wieder ärgere ich mich ein bisschen darüber. Wieso nur, denke ich, wieso begegnen wir uns mit soviel Kälte?
Da - es zieht in meinem Bauch, immer wieder. Kein richtiger Schmerz und doch alles andere als angenehm.
Erinnerungen. Solches Ziehen hatte ich schon früher. Ob es bald losgehen wird? Aber nein, das wäre doch zu schön, noch brav, ein paar Tage vor Termin, ohne langes Warten. Bei deiner Schwester nahm die Warterei kein Ende, es kamen und kamen einfach keine Wehen, ich wage wirklich nicht zu hoffe, dass du es anders machst, nein, denke ich, ich wäre nur enttäuscht.
Ich bin sehr müde, versuche mich etwas zu erholen, da läutet auch schon die Hausglocke. Deine Tante lächelt mich an, nimmt Zoé auf den Arm und bewundert meine riesige Plauze, wie sie meinen Babybauch nennt.
Sie wird heute Abend Babysitten, vielleicht das letzte Mal mit "nur" einem Baby!
Die Zeit läuft und dein Papa sollte auch gleich hier sein. Während deine Tante mit Zoé, spielt will ich mich duschen.
Im Bad entdecke ich mein Spiegelbild, ich erschrecke, so erschöpft blickt es mich an.
Etwas erfrischt, aber alles andere als fit steige ich behäbig und vorsichtig aus der Dusche, ich bin völlig aus dem Gleichgewicht, was solch ein Bauch alles verändert!
Ich trockne mich, massiere meine üppigen Rundungen, benutze ordentlich viel Lotion in der Hoffnung nicht zu guter letzt Risse im Gewebe zu bekommen.
Ich erstarre. Da! Rote Flecken auf meinem weissen Handtuch!
Kleine, hellrote Sprenkel, sehr klein, aber ganz deutlich. Blut!
Oha!
Schlagartig ändert sich die Situation, gebärfreudig und betriebsam bin ich jetzt, die Müdigkeit ist komplett verschwunden.
Hellrotes Blut, das ist ein sicheres Zeichen - ein sicheres Zeichen wofür?
Für die bevorstehende Geburt! Na ja, der Zeitpunkt und alles andere sind auch sichere Zeichen dafür, dass es nicht mehr allzu lange dauern kann.
Und doch bin ich überrascht. Was ist zu tun?
Genau!
Die Kliniktasche, die wunderbare Kliniktasche, von welcher immer und überall in den Ratgebern zu lesen ist, welche ich nie bereit war schon im sechsten Monat gepackt bereit zu halten, dieselbige muss nun noch gepackt werden.
Direkt mache ich mich daran. Einen Koffer zumindest habe ich in einer Ecke des Zimmers bereitgestellt. Meine Hormone tanzen Tango, oder in meinem Fall wohl viel mehr Samba, ohne Drogen würden andere diesen Geisteszustand kaum erreichen.
Der Koffer liegt auf dem Bett und ich, leichtfüssig wie eine Gazelle von einigen Tonnen Gewicht, jongliere Kleidungsstücke und Kosmetikutensilien zwischen Schrank, Badezimmer und Koffer hin und her. Stolz und befriedigt was meine Arbeit betrifft, schliesse ich den Koffer, dann schleppe ich ihn die Treppe runter.
Mit wichtiger Miene und wohl etwas zu schriller Stimme bringe ich deinen Papa und meine Schwester auf den neuen Stand der Dinge.
Wieder etwas ruhiger und gelassener rufe ich in der Klinik an.
Ich schildere die ganze Blutgeschichte und die ominösen Unterleibs Vorkommnisse des verstrichenen Nachmittags, werde nach der Anzahl bestehender Kinder gefragt und antworte ehrlich mit: Zoé.
Nach kurzen Studien meiner Patientenunterlagen werde ich direkt mit Kindesvater und, wer hätte es gedacht, besagter Kliniktasche, her zitiert.
In der Klinik angekommen zeigen sich keine weiteren Geburtszeichen, die Hebamme lässt uns wieder gehen und gibt uns auch noch ihren Zuspruch was das Konzert betrifft. So benachrichtigen wir deine Tante und beeilen uns, damit wir Jimmy Cliff noch sehen.
Das Konzert ist in vollem Gange und Jimmy Cliff, der jamaikanische Opa hat eine super Ausstrahlung, ich anscheinend auch, denn eine Frau kommt zu mir und meint, ich wäre wunderschön - ich führe es auf ihre Hormone zurück, schwangere Frauen verleiten andere Frauen zu sehr emotionalen Aussagen. Trotzdem es tut gut, grade jetzt, grade hier und heute. Und dann, endlich: I can see clearly now the rain is gone... Ich singe mit und bin wirklich froh hier zu sein. Wasser steigt mir in die Augen, ich bin total sentimental und auch wenn ich weiss, dass das alles sehr hormonell bedingt ist, halte ich in diesem Moment alles für perfekt. Mit vor Tränen leicht nassem Gesicht, schaukle ich eng umschlugen mit deinem Papa zur Musik, vier Hände auf meinem Bauch, vier Hände, die auf dich warten.
Die Luft draussen tut gut, es war stickig im Konzertsaal, die Zugaben haben wir nicht mehr abgewartet, dafür bin ich zu müde. Wir fahren nach Hause, alles ist ruhig, entspannt, mein Bauch weich und du scheinst zu schlafen, nichts weist auf eine baldige Geburt hin, nichts ausser der enormen Wölbung aus meiner Mitte.
Zu Hause ist alles still, deine Tante schläft auf dem Sofa, Zoé in ihrem Bettchen. Ich wecke mein Schwesterchen, müde öffnet sie die Augen, sie ist ganz froh, dass du doch noch nicht sofort raus willst, sie nicht über Nacht bleiben muss, ihr Arbeitstag beginnt morgen sehr früh. Wir verabschieden uns, dein Papa schliesst hinter ihr die Tür zu und löscht die Lichter im Haus. Ich kann noch nicht schlafen, es ist schon nach Mitternacht, doch ich verspüre einen unbändigen Hunger, wie eine Löwin schleiche ich um den Kühlschrank, zur Kühltruhe und um unsere Vorratsschränke, bis ich etwas nach meinem Geschmack entdecke, wunderbar, Tiefkühlpizza.
Kurz vor ein Uhr morgens habe ich auch noch die letzte Ecke davon verspeist und fühle mich nun satt genug um schlafen zu können.
Leise räume ich auf, versuche dann möglichst geräuschlos die Treppen hoch zu steigen, was mir nun gelingt. Langsam öffne ich die Tür zu Zoé's Zimmer, warte, bis ich mich an die Dunkelheit gewöhnt habe, dann trete ich an ihr Bettchen. Ich horche. Schnelle, kindliche Atemgeräusche, leises Schmatzen. Ich schaue. Leicht geöffneter, rosa Mund, feuchtes Haar klebt an der Stirn, die Decke weg gestrampelt. Ja, es ist zu warm im Zimmer. Ich öffne das Dachfenster, lasse die frische Nachtluft ins Zimmer strömen, ziehe die Decke sanft über Zoé's Beinchen, diese runden, niedlichen Kinderbeinchen. Solch ein Wunder, unbeschreiblich.
Ich bleibe noch einen Augenblick stehen und geniesse dieses Bild, versuche mir vorzustellen, wie es sein wird, dann, wenn auch du hier bei uns liegen wirst, aber ich kann es nicht.
Dann gehe auch ich schlafen.
Der Geburtstag
Es dämmert draussen, ich schaue auf die Uhr, kurz vor Sechs zeigt der Wecker. Warum bin ich schon wach? Noch sehr verschlafen versuche ich mich zu erinnern, habe ich nur von Wehen geträumt, oder bin ich nun wegen einer aufgewacht? Ich weiss es nicht, der Drang auf die Toilette zu gehen, zwingt mich aufzustehen, ausserdem schmerzt jede Stelle meines Körpers, vielleicht soll ich ja schon jetzt an die kommenden schlaflosen Nächte gewöhnt werden.
Nach der Toilette beschliesse ich, mich nicht mehr zurück ins Bett zu legen. Lautlos ziehe ich mich an, wandere noch schlaftrunken in die Küche, koche Tee und starte dann den Computer.
Um acht fährt dein Papa zur Arbeit, über 30 Minuten entfernt, sollte ich wirklich Wehen haben, möchte ich das lieber vorher noch herausfinden…
Der Tee muss zehn Minuten ziehen, er soll Wehen fördernd wirken, ich setze mich in der Zeit an den Computer, bearbeite noch die Geburtsanzeigen, die wir nach deiner Geburt verschicken wollen. Wir wissen noch nicht ob, du ein Mädchen oder ein Junge sein wirst, wir wollen uns überraschen lassen, wir sind uns auch bei den Namen noch nicht sicher, zur Auswahl gibt es eine kleine, aber feine Liste. Ja die Namen,
Statt zu arbeiten schaue ich in Gedanken aus dem Fenster, in meinem Innern suche ich nach Ängsten, ich weiss, dass es viele gibt. Spätestens seit meine Freundin ihr Kind nicht lebend geboren hat, aber nein, nicht erst seit damals, weiss ich, wie gross das Wunder Leben doch ist. Die vielen Jahre die wir vergeblich auf ein Kind gewartet hatten, die Fehlgeburten, die Trauer und die Ratlosigkeit, sie scheinen seit Zoé's Geburt so unendlich weit weg, ich weiss aber, dass sie in meinem Innern da sind. Doch der Tod bei der Geburt, der Tod ohne erklärlichen Grund, kurz bevor das richtige Leben beginnen sollte, er hat selbst bei mir eine tiefe Wunde hinterlassen und ich bin nicht einmal die Mutter. Nein. Daran darf ich jetzt nicht denken.
Der Tee hat lange genug gezogen und ich trinke schnell eine Tasse, ich muss aufstehen.
Mein Bauch wird hart, ich spüre einen Druck nach unten, starkes Ziehen, ich beginne mit Wehenatmungen.
Langsam atme ich durch die Nase ein, lasse dann, solange ich kann, langsam und konstant die Luft aus meinem Mund wieder ausströmen, gut, so geht es.
Nach nicht ganz einer Minute ist es vorbei. Nun habe ich Gewissheit, es sind Wehen, richtige.
Ich merke mir die Zeit und setze mich wieder. Mehrere Male wiederholt es sich, dazwischen trinke ich noch mindestens vier Tassen des Tees.
Ich höre ein Geräusch, drehe mich um.
Dein Papa steht hinter mir, neugierig betrachtet er mich, fragt, was los ist.
Während ich ihm von meiner Vermutung, nämlich dem Geburtsbeginn berichte, kommt schon die nächste Wehe.
Er beschliesst nicht zur Arbeit zu fahren, stattdessen ruft er bei unserer Nachbarin an, bittet sie Zoé abzuholen, was wir schon vorher verabredet haben, denn meine Eltern sind noch im Urlaub.
Ich möchte spazieren gehen, will aber noch warten, bis Zoé wach ist und abgeholt wird. Die Pausen zwischen den Wehen verkürzen sich langsam, sind aber noch immer gross, 10 bis 15 Minuten. Ich fühle mich sicher, stark und allem gewachsen.
Ich bewege mich im Wohnzimmer, gehe auf und ab, während der Wehen halte ich mich mal am Tisch fest, mal beuge ich mich übers Sofa, ruhig und konzentriert, das wichtigste ist, entspannt zu bleiben, das beste ist die Atmung. Mein Selbstvertrauen wächst mit jeder Wehe, ich streichle über die Wölbungen in meinem Bauch, versuche dich zu ertasten, dir und mir Vertrauen zu geben.
Angst spüre ich keine, obwohl ich zu Beginn dieser Schwangerschaft furchtbare Gedanken bezüglich der Geburt hatte, auf jeden Fall sind diese Gedanken alle weg.
Die Pausen verkürzen sich, Zoé ist wach, Papa hat sie schon angezogen, sehr interessiert wuselt sie um mich herum, etwas irritiert beobachtet sie mich während einer Wehe.
Ich lasse sie meinen Bauch streicheln, erkläre ihr, dass das Baby jetzt raus will, da freut sie sich wahnsinnig. Tiefe Liebe überwältigt mich beim Anblick meiner erstgeborenen kleinen Tochter, ich kann kaum glauben bald noch ein Kind zu haben.
Dann, endlich höre ich die Hausglocke.
Dein Papa öffnet die Türe, ich verabschiede mich von Zoé, sie küsst meinen Bauch, ich küsse ihre Nasenspitze und schicke sie zur Nachbarin.
Eine Träne löst sich aus meinem Auge, rollt über meine Wange und tropft vor mir auf den Boden. Woher kam sie? Es muss die Sentimentalität sein, der Gedanke, Zoé das letzte Mal als mein einziges Kind gesehen zu haben!
Auf spazieren habe ich nicht mehr grosse Lust. Stattdessen rufe ich in der Klinik an, die Hebamme hat schon auf meinen Anruf gewartet.
Da erwacht die nächste Wehe, ich veratme sie langsam, die Hebamme am Telefon wartet geduldig, für sie nichts Ungewöhnliches.
Nach der Wehe spreche ich wieder, wir beschliessen, dass wir uns sogleich auf den Weg zu ihr machen.
Zwischen den Wehen kann ich mir nicht vorstellen bald ein Kind zu gebären, dann, in der Wehe, bin ich zu konzentriert um darüber nachzudenken.
Dein Papa trägt den Koffer, wir verlassen das Haus, ich beeile mich, versuche so viele Meter wie möglich zu machen bevor die nächste Wehe auf mich zu rollt.
Bis zum Brunnen habe ich es geschafft, ich bleibe stehen, komme mir irgendwie seltsam vor, wie ich da mitten im Hof stehe, rundherum Häuser, welche Nachbarn sehen wohl grade zum Fenster raus, dann denke ich nicht mehr und atme, atme und atme.
Danach schnell weiter, dieses Mal schaffe ich es bis zum Auto.
Dein Papa hilft mir einzusteigen, irgendwie fühlt es sich sehr unbequem an, ich bin froh, dass wir nicht weit fahren.
Auf der Fahrt nur eine einzige Wehe, diese reicht mir auch, "nein", denke ich, im Auto möchte ich wirklich kein Kind bekommen, dann lieber noch im Strassengraben.
Bei der Klinik finden wir keinen Parkplatz, vorsorglich habe ich einen Zettel mit, wir schreiben darauf:"Geburt" und lassen den Wagen einfach am Strassenrand stehen.
Wieder versuche ich so weit wie möglich zu kommen, schaffe es bis zur Kliniklobby, muss dort einmal eine kleine Wehe veratmen, es ist keiner da ausser deinem Papa und mir, gut so.
Dann steigen wir die Treppe hoch zur Geburts- und Familienabteilung.
Vor dem Gebärzimmer angekommen suchen wir nach einer Hebamme, doch es ist niemand zu sehen.
Ein junges Paar kommt uns entgegen, sie schieben ein kleines Bettchen, ich schaue rein, ein winziges, süsses, ganz frisches Baby schläft da drinnen. Sie schlendern weiter, müde, aber unendlich glücklich sehen sie aus, etwas neidisch blicke ich ihnen nach, sie haben es hinter sich.
Schnelle Schritte im Flur, ich schaue auf und sehe, wie mir die Hebamme der Akupunktur entgegenläuft. Fröhlich begrüsst sie uns, wieder mit ihrem wissenden Gesichtsausdruck. Woher wusste sie nur, frage ich mich, weibliche Intuition?
Ich habe Vertrauen zu ihr, mein Gefühl sagt ganz klar, dass sie mir helfen wird, sie die richtige ist für diese Geburt.
Wir lassen uns in ein Geburtszimmer führen, es ist das Selbe wie bei Zoé's Geburt. Die grosse, blaue Wanne steht in der Mitte des Raumes, dahinter ein enormes Bett, blassrosa bezogen mit vielen weichen Kissen drauf, von der Decke hängt ein Seil mit Knoten, daran kann man sich festhalten. Rechts in der Ecke ein Hocker, Mayahocker nennt er sich wohl, auch rechts, aber an der Wand sind Sprossen, ein grosser blauer Gymnastikball steht neben der Wanne.
Die linke Seite wird von medizinischen Geräten dominiert, sie sind aber nur zu erahnen, da das meiste in Schränken verschlossen liegt.
Geradeaus eine grosse Fensterfront mit Sicht über den Park, ich habe keine Lust rauszuschauen.
Neben dem Eingang geht eine Tür zur Toilette.
Wir öffnen meinen Koffer, holen die Musik CD's und warme Socken raus, stellen ihn dann in den Schrank, zusammen mit unsern Schuhen, die brauchen wir hier nicht mehr.
Ich setze mich direkt auf den Ball, wippe auf und ab. Die Wehen scheinen weg zu sein. Die Hebamme schliesst mich an den Wehenschreiber an, dann noch an ein anderes Gerät, es misst deine Herzfrequenz in meinem Bauch, beides wird mit einem elastischen Band an meinem Bauch befestigt.
Wir warten auf die nächste Wehe und endlich kommt sie.
Du machst gut mit bei den Wehen, es gibt keinen Grund zur Sorge, deine Herzfrequenz ist genauso wie, sie sein soll. Trotzdem bleibt das Gerät für weitere 30 Minuten angeschlossen. So sehen wir wie gut du mit den Wehen zurechtkommst, wie ich damit zurechtkomme ist ja offensichtlich…
Inzwischen ist es kurz nach 10 Uhr morgens, obwohl ich kein Frühstück gegessen hab, bin ich absolut nicht hungrig, dafür dein Papa umso mehr, er lässt sich Frühstück bringen. Ohne Neid schaue ich zu wie er Croissants mit Butter und Marmelade verspeist, dann noch ein Rührei und dazu Café trinkt.
Es passiert nicht viel, wir hören uns verschiedene CDs an, ich wippe fast ständig auf dem Ball und alle sieben bis zehn Minuten kommt eine Wehe.
Obwohl der Schmerz und die Intensität konstant zunehmen, komme ich sehr gut damit klar. Die Hebamme ist nun fast immer bei uns, sie ist noch sehr jung, hat noch keine Kinder, ich frage mich, wie es für sie sein wird, wenn sie welche bekommt.
Auch deinen Papa scheint das zu interessieren, er fragt sie nach ihrer Ausbildung, wie es ihr in der Klinik gefällt, der Beruf überhaupt, ich scheine vergessen zu werden und ärgere mich etwas über das Geplapper, während ich wieder voller Konzentration die nächste Wehe überstehe.
Auch ohne eine Beschwerde von mir scheinen dein Papa und die Hebamme sich wieder an den Grund der gemütlichen Runde zu erinnern. Dein Papa massiert meinen unteren Rücken mit einem wunderbar duftenden Öl, die Hebamme gibt mir ein Homöopathisches Mittel, es soll mir helfen loszulassen.
Es klopft an der Tür, zurückhaltend wird sie geöffnet und ich sehe erst nur den Kopf meines Arztes.
Lachen. Herzlich begrüssen wir uns, er fragt ob, er noch nicht zu spät ist, kurz darauf ob, ich überhaupt schon Wehen hätte.
Die Antwort kommt sofort - mit einer Wehe.
Die Hebamme untersucht mich und stellt fest, dass der Muttermund nun auf sechs bis sieben Zentimeter geöffnet ist, das ist gut. Zur Geburt braucht es, etwa zehn, sagt man.
Ich bin erleichtert, bin froh. Bei Zoé hatte ich tagelang Wehen, ohne, dass sie etwas da unten getan hat, das war frustrierend. Wäre das Resultat der Untersuchung anders ausgefallen, würde ich wohl um eine Sectio betteln.
Zum Glück ist alles anders!
Mein Arzt freut sich mit uns, verlässt uns aber wieder bis zum richtigen Geburtsbeginn.
Inzwischen ist es gegen Mittag, es ist heiss im Zimmer, die Sonne strahlt gegen die Rollos der grossen Fensterfront.
Ich mag mich nicht mehr unterhalten, die Pausen sind nun kürzer geworden, die Wehen länger. In den Pausen brauche ich meine ganze Kraft um mich zu erholen, während der Wehen stehe ich meist, halte mich an deinem Papa fest, oder bücke mich über den Badewannenrand.
Ich spüre, dass es voran geht, es kann nicht mehr sehr lange dauern bis du da bist. Alles erscheint mir nun gedämpft, das sanfte Licht im Raum, der süssliche Duft, ist es das Fruchtwasser? Das Öl? Alles zusammen?
Ich bewege mich nur noch sehr langsam, es scheint fast wie in Zeitlupe, überhaupt verliert die Zeit zunehmend an Wichtigkeit, auch dein Papa ist still geworden. Er und die Hebamme umsorgen mich, sie halten mich, helfen mir so gut es geht. Ich fühle mich wohl.
Und doch, ein kleines bisschen Furcht mischt sich nun ein, vor dem bevorstehendem, dem letzten Teil der Geburt.
Ob ich gerne baden möchte, fragt mich die Hebamme.
Ich weiss es nicht. Oder nein, das stimmt nicht ganz, denn eigentlich möchte ich gerne baden, doch bei Zoé ging es dann richtig los, kaum in der Wanne wurden die Wehen für kurze Zeit fast unerträglich, dann nur 45 Minuten später war sie geboren. Ehrlich beichte ich meine Bedenken, was mit einem breiten Grinsen bezahlt wird. "Das Kind kommt jetzt raus, egal ob du in die Wanne steigst, oder auch nicht" sagt sie freundlich aber doch bestimmt und ich weiss genau, dass sie Recht hat.
Während ich noch darüber nachdenke, läuft mir ein sehr warmer Schwall Wasser die Beine runter, die Fruchtblase ist geplatzt!
Der Druck nach unten wir nun schmerzhaft stark, ein Stechen, ich weiss, dein Köpfchen drückt, es muss so sehr drücken, denn du willst raus.
Ich entscheide mich für das Bad.
Es dauert etwas, bis die Wanne vollgelaufen ist, sie ist riesig, duftende Zusätze kommen dazu.
Ich kleide mich ganz aus, bin froh, denn es ist so heiss. Dann stehe ich vor der Wanne, betrachte noch einmal meinen Bauch von oben, kann meine Füsse gar nicht sehen, denke, dass ich diesen Bauch vielleicht das letzte Mal aus dieser Perspektive anschaue.
Ganz vorsichtig und von zwei Seiten gehalten, steige ich auf den Rand der Wanne. Langsam lasse ich mich ins Wasser gleiten, sinke mit den Schultern und dem Kopf auf ein bananenförmiges, weiches Luftkissen.
"Ah" seufze ich. Die vollkommene Entspannung, Wasser, Wärme, es tut so gut.
Nur kurze Zeit kann ich geniessen, dann bäumt sich mein Körper auf, so, dass mir die Luft weg bleibt. Obwohl ich es hätte ahnen müssen, werde ich von der Gewalt, der Kraft überrascht. Ich muss nun loslassen, mich ganz und gar meinem Körper übergeben. Das "Ich" hat keine Macht mehr, die Natur nimmt ihren Lauf, es ist Wahnsinn!
Eine kurze Pause bleibt mir und schon geht es weiter, auf die nächste Runde bin ich besser vorbereitet, ich halte die Hand deines Papas auf der einen Seite, auf der andern die Hand der Hebamme, es hilft. Möglichst nicht dagegen kämpfen, keine Angst haben vor dem Schmerz, denke ich. Ich suche nach einem Bild, finde es und betrachte es, es hilft.
Wie eine enorme Welle rollt der Schmerz durch mich, bäumt sich in mir auf, drückt nach unten, der Druck nimmt zu und langsam ebbt die Welle des Schmerzes wieder ab, hinterlässt mich, erschöpft.
Noch eine folgt auf diese, dann eine Veränderung.
Die Wellen sind verschwunden, dafür drückt alles mit unendlicher Kraft nach unten, mein Bauch ragt wie eine dreieckige Insel aus dem Wasser, meine Gedanken werden wieder wacher, ich tauche auf. Der Nebel lichtet sich.
Es ist der Beginn der Presswehen. Dein Köpfchen ist nun in den Geburtskanal eingetreten, es ist so eng dort, jeder Millimeter muss von dir errungen werden.
Die Kraft dieser Wehen ist ungeheuerlich! Mit Tönen versuche ich dem Schmerz die Gewalt zu nehmen, Laute, keine Schreie entweichen mir, keine Hemmungen gibt es, es muss alles so sein.
Obwohl so schmerzhaft erscheint es nun erträglicher als zuvor.
Ich spüre nun deinen Kopf, spüre, wie er sich immer mehr dem Ausgang nähert. Oh ich möchte dich endlich sehen, möchte dich rauspressen, jetzt, sofort. Das Verlangen zu pressen wird übermächtig, nicht ich scheine zu pressen, nein, mein Körper scheint von alleine zu pressen, selbst wenn ich wollte, könnte ich es nicht mehr verhindern!
Alles geht so schnell, fast hätten wir den Arzt vergessen, in einer kurzen Pause rennt die Hebamme aus dem Zimmer, ruft eine zweite, die den Arzt informieren soll, dann richtet sie alles für deine Ankunft ein. Eine Lampe kommt über die Wanne, ein warmes Tuch liegt bereit und viele andere Dinge, ich nehme alles nur ganz am Rande wahr.
Dann presse ich noch einmal, du scheinst mitzuhelfen, dann brennen, "oh Gott" schreie ich nun, ich habe das Gefühl zu zerreissen, die Hebamme drückt unten gegen dein Köpfchen, es soll ganz langsam heraus kommen. Ich kann das nicht verstehen, nicht in diesem Moment, du könntest doch schon draussen sein. Die Minuten oder sind es nur Sekunden, verstreichen, wie halte ich das bloss aus, dann endlich, aber ganz langsam schiebt sich dein Köpfchen durch den engen Kanal, zwischen meinen Beinen guckst du nun heraus, die Schmerzen lassen sofort nach, ich fasse mit meiner Hand zwischen meine Beine, fühle deine Haare, sie sind lang und scheinbar voller Schleim.
Dann eine leichte Drehung und "flutsch" du bist ganz draussen, dein ganzer kleiner Körper.
Mit meinen Händen halte ich dich, ziehe dich zu mir, lege dich auf meine Brust. Glück. Du lebst. Ich bin dankbar und ich bin unendlich erleichtert, ich habe es geschafft, wir haben es geschafft!
Zögernd kommen erst nur krächzende Laute von dir, dann ein kurzes Schreien, das warme Tuch wird über dich gelegt. Wir schauen uns an. Deine Augen sind kleine Schlitze, fast schwarzes langes Haar klebt an deinem zierlichen Köpfchen. Dein Gesichtchen ist noch bläulich, ganz zerknautscht. Ich finde dich wunderschön. Ich schnuppere an dir, unbeschreiblich dieser Duft, ich kenne nichts ähnliches, dieser Duft kann nur einem neugeborenen Baby gehören.
Dein Papa hebt dich hoch, wir gucken zwischen deine Beinchen, du bist ein Mädchen.
Was für ein Gefühl. Die Sonne draussen scheint heller zu strahlen, die Farben im Raum intensiv und warm. Die Welt ist reicher geworden. Ich weine, vor Freude. Mein Körper zittert erschöpft, ich fühle mich aber wach, ganz hier und jetzt. Jetzt, alles andere zählt nicht, du bist hier, bei uns, endlich.
Mich fröstelt.
Das Wasser in der Wanne ist kühl geworden, erst jetzt merke ich es, dazu schwimmt alles Mögliche darin. Dein Papa hält dich im Arm während mir die Hebamme und mein Arzt beim Aufstehen helfen. Mein Arzt! Ich habe nicht bemerkt, wie er auch dazu kam, er gratuliert uns, bedankt sich dafür, dass er dabei sein durfte, helfen konnte er nicht.
Langsam schwanke ich zum Bett, mir ist etwas schummrig, auch ist die Geburt noch nicht ganz zu Ende.
Ich lege mich auf das Bett, denke noch darüber nach, ob es nun noch lange dauern wird, bis die Plazenta kommt und spüre schon etwas warmes, weiches im Geburtskanal. Bevor ich fragen kann, zieht die Hebamme sanft an der Nabelschnur und die Nachgeburt ist draussen.
Damit ist nun die Geburt komplett! Danke. Bei Zoé war auch das anders, fast hätte ich damals noch eine Operation unter Vollnarkose erhalten, die Plazenta kam bei ihr erst nach fast zwei Stunden, danach war ich komplett geschafft, so ist das wohl, jede Geburt ist neu.
Ich bekomme einen warmen, kuscheligen Bademantel, werde nochmals kurz untersucht, doch alles ist so wie es sein soll.
Zusammen mit deinem Papa lege ich mich aufs Bett, du in meinem Arm. Ich lege dich auf meine Haut, auf meinen nun leeren, ganz weichen Bauch.
Dein kleiner Mund sucht, nicht lange und schon findet er die Brust, gierig saugst du.
Welch ein Glück! Wie vollkommen. Alles macht Sinn und alles seinen Zweck, fühlt sich genau richtig an.
Ich zähle deine Fingerchen, betrachte deine kleine Nase, deine winzigen Füsschen, wie schön! Deine Hand in meiner, so verschwindend winzig, "ich werde dich beschützen mit all meiner Kraft" denke ich und ich weiss, dass ich es tun werden, so wie bei Zoé.
"Wie soll sie denn heissen?", höre ich eine Stimme, es ist die Hebamme. Stimmt ja, wir haben uns noch nicht auf einen Namen geeinigt. Und doch ohne langes Überlegen sage ich: "Emily".
Zögernd gucke ich zu deinem Papa, er nickt zufrieden, wir sind uns einig. "Emily" es ist der einzig richtige Name für dich. Wir schauen uns in die Augen, ohne Worte, unsere Liebe umhüllt uns, wir liegen zusammen auf unserer Insel, sie heisst Familie.
Willkommen bei uns.



Eingereicht am 08. Januar 2006.
Herzlichen Dank an die Autorin / den Autor.
Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung der Autorin / des Autors.


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