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Spielball Leben

Von Paula D. Abendrot


FREIHEIT - ein großes Wort. Doch was bedeutet es eigentlich? Ich glaube es liegt im Ermessen eines jeden Menschen. Für den einen bedeutet es Abenteuer, Reisen neue Menschen kennen lernen, jeden Tag in einem Land, fern der Heimat beginnen. Ich setze mich schon lange damit auseinander, was das Leben mir so bringen soll. Weitergekommen bin ich trotzdem noch nicht.
Es wird und wurde schon so viel über das Leben philosophiert aber ist jemals ein Mensch hinter die richtige Formel gekommen? Einstein etwa? Lebe ich so wie man es von mir erwartet? Füge mich in die Vorstellung jener alten Kultur, die besagt, dass Frauen heiraten, Kinder bekommen und ihrem Manne ewig ergeben sein sollen?
Nun, ja wie es aussieht habe ich nicht mehr lange Zeit um jene Moralvorstellungen zu erfüllen. Sollte man mit fast achtundzwanzig Jahren wissen was man möchte? Wie kann man wissen ob der Weg den man sich für die Zukunft fein säuberlich zurechtgelegt und sogar hart erkämpft hat in zwanzig Jahren noch genau der ist, den man weitergehen möchte?
Mein Leben - Genau es ist mein Leben und was ich damit anfangen möchte, kann doch nur mich etwas angehen. Wer sagt, dass ich fünfzig Jahre lang ein und denselben Mann an meiner Seite brauche. Dass ich Kinder großziehen soll, Enkelkinder haben soll. Wenn su erst einmal sechzig bist, wirst du froh sein, nicht allein sein zu müssen Ja, klar, den Satz hat jeder von uns schon einmal gehört. Doch wer sagt, dass ich mit sechzig alleine bin?
Es gibt Freunde in meinem Leben und ich bin mir sicher, wenn ich sechzig bin, wird es sie auch noch geben. Wenn es auch nicht jene Freunde sind, die ich heute habe. Ein jedes Leben kann auch erfüllt sein, wenn man es entgegen aller Moralvorstellungen begangen hat. Seit fast vier Jahren habe ich nun einen festen Partner. Nach einer Scheidung ist es meine bis jetzt längste Beziehung in meinem noch jungen Leben.
Ich möchte aber nicht sagen, dass ich in den nächsten vier Jahren auch noch mit ihm zusammen bin. Zugegeben, wenn ich so darüber nachdenke, tut es im ersten Moment weh. Ich habe ihn sehr lieb und möchte ihn auf keinen Fall verletzen. Nur sehe ich meine Zukunft noch nicht in so festen Bahnen wie er. Liegt es nur daran, dass er zehn Jahre älter ist als ich oder liegt es daran, dass ich eine "Träumerin" bin?
Das Leben kann einem so viel schenken. Kürzlich war ich mit meinem Freund auf Mallorca. Eigentlich wollte ich ihn nie mit nach "Malle" nehmen. Die Insel, die ich so liebe, wollte ich nur für mich alleine. Hatte ich Angst, meine Erinnerungen könnten zerstört werden und dass die Insel jeglichen Charme für mich verliert?
Tja, es hängen einige Erinnerungen an Mallorca. Ich wurde richtig wehmütig, als ich an die alten Zeiten zurück dachte. Knapp vier Jahre ist es her. Single zu sein war nicht der schlechteste Status. Ich war frei. Habe geflirtet, die Nächte am Strand verbracht und dort auch Sex gehabt. Es ist nicht so, dass ich jeden Tag einen anderen hatte. Es waren nur zwei. Einen Hotelpagen, mit dem ich aber nur ein bisschen gefummelt habe und dann habe ich ihn kennen gelernt. Er war mein erstes großes Abenteuer
Diesmal war ich aber nun mit meinem festen Freund dort. Es war schön aber keine Spur von Abenteuer. Spätestens um Mitternacht lagen wir im Bett, keine Nacht am Strand verbracht, uns keinen Rausch angetrunken, nicht wie zwei verliebte Teenies rumgealbert. Diese Sehnsüchte, die da bis jetzt noch tief und unerfüllt in mir schlummern, soll ich diese einfach beiseite schieben oder wäre es nicht besser, sie einfach zuzulassen und auszuleben anstatt mein Leben brav durchzuplanen?
Ich kann doch unmöglich die einzige Frau auf der Welt sein, der es so geht. Würde ich jetzt eine Forsa-Umfrage, in der ich alle verheirateten Frauen ab 25 befragen lasse ob sie mit ihrem Leben, welches sie gewählt haben, zufrieden sind, in Auftrag geben, würde mich das Ergebnis überraschen? Kann man in "geordneten" Verhältnissen leben und trotzdem frei und vor allem zufrieden damit sein?
Ich für meinen Teil kann es mir nicht vorstellen. Der Wunsch nach - Ich möchte immer mehr - wird nicht so einfach erlöschen. Die Vorstellung, dass ich einfach nie mit dem was ich gerade habe zufrieden zu sein kann, bringt mich dazu, tagtäglich träumend und mich in Frage stellend völlig abwesend durch die Gegend zu laufen.
Zu allem Überfluss muss mich meine Schwester auch noch anrufen, die ebenfalls eine Woche auf Mallorca war. Na ja, sie kam wegen ihrer Pferde dort hin. Sie hat einen Zuchtbetrieb und war auf einer Ranch eingeladen. Sie hat nun den Vogel abgeschossen. Zum allerersten Mal auf Mallorca denkt sie nun daran, ihren Mann in den Vorruhestand zu schicken und auszuwandern.
Nun rief sie mich gestern an und wollte wissen ob ich Lust habe, mit ihr etwas Neues auf Mallorca aufzubauen. Ob ich Lust habe? Gar keine Frage. Ich habe doch selber schon daran gedacht. Schon waren sie wieder da, die Gedanken. Ich stecke ja nun gerade in einer Heilpraktikerausbildung aber in knapp drei Jahren bin ich hoffentlich fertig und dann könnte man daran denken, besser gesagt ich könnte es mir sehr gut vorstellen, ehrlich gesagt habe ich schon oft mit dem Gedanken gespielt, mich auf Mallorca niederzulassen.
Mein Freund, tja, der würde wohl nicht mitkommen. Angenommen, ich würde mich jetzt jemandem anvertrauen, würde ich als kalt, herzlos und berechnend bezeichnet werden, weil ich ganz genau weiß, dass ich meinen Freund dann alleine zurück lassen würde. Verbaue ich ihm die Chance, noch mal von vorne anzufangen, sich eine neue Liebe und eventuell, das lang ersehnte Familienglück zu finden?
Woher weiß ich aber, dass ich die Möglichkeit bekomme, meine Träume zu leben, wer sagt mir, was in vier Jahren überhaupt sein wird? Gibt es für jeden Menschen eine göttliche Vorsehung? Wenn es so ist, können wir doch nichts ändern oder wird alles scheitern, wenn wir versuchen, entgegen der Vorsehung zu arbeiten?
Komisch, als kleines Mädchen und selbst Anfang meiner zwanziger, konnte ich mir nichts Schöneres vorstellen, als zu heiraten und Kinder zu bekommen. Zugegeben, ich schaue mir auch heute, die Adelshochzeiten im TV an und bekomme auch eine leichte Gänsehaut, einmal im Mittelpunkt stehen, Weltweit für Aufsehen sorgen, im Blitzlichtgewitter stehen, schöner zu strahlen als die Kronjuwelen.
Doch was für einen Preis zahlen die schönen Bräute dafür? ZWANG. Brrr. Dieses Wort jagt mir soviel Angst ein, dass ich bei dem Gedanken an Zwang nur noch den Wunsch verspüre schnur stracks meine Beine in die Hand zu nehmen und zu laufen, soweit die Füße tragen. Warum hat sich mein Bild von dem standesgemäßen Leben einer Frau so verändert.
An meiner ersten Ehe liegt es wohl kaum. Ich habe mehr oder weniger geheiratet um meinen Eltern eins auszuwischen. Sie mochten meinen Exmann nicht und haben mir prophezeit, dass ich scheitern würde. Recht hatten sie. Nach anderthalb Jahren Ehe habe ich mich verabschiedet. Es lag aber selbstverständlich nur an meinen Exmann. Er hat meine Erwartungen nicht erfüllt. Ganz schön egoistisch.
Würde ich heute die Erwartungen, die man an mich stellt, erfüllen können? Wenn ich mich in meinem Bekannten, Verwandten und Freundeskreis so umschaue, hat sich alle Welt scheinbar dazu entschlossen, Häuser zu bauen, Familien zu gründen und für die Zukunft vorzusorgen.
Habe ich bis vor zwei Jahren noch fest auf meine beste Freundin zählen können, wenn es darum ging, feiern zu gehen, im Urlaub eine Woche lang über die Strenge zu schlagen, so dreht sich bei Ihr heute alles um das Windelwechseln und die Mahlzeiten ihres entzückenden Sohnes. Wenn ich ganz ehrlich bin, war das Thema Kinder und Familie nicht schon mit Anfang zwanzig für mich beendet.
Offiziell habe ich noch bis vor einem halben Jahr daran gedacht, Kinder zu bekommen ob mich dabei die Tatsache, dass es wohl so einfach nicht zu funktionieren scheint, etliche Sperma Proben meines Freundes, gynäkologische Untersuchungen und das Ergebnis, dass uns nur mit einer künstlichen Befruchtung und einer Heirat, da man sonst die Kosten alleine tragen muss, helfen kann, davon abhält bzw. mich zu der Überlegung gebracht hat, dass ich einfach noch nicht bereit dafür bin, kann ich noch nicht beantworten.
Sicher, zurzeit genieße ich mein Leben und versuche mir auch in meiner Beziehung noch die nötige Freiheit zu verschaffen. Damit habe ich erst spät angefangen und wenn ich ehrlich bin, bescheiße ich mich selber und meinen Freund genauso. Andersrum brauche ich es auch niemanden erzählen, dass ich während eines fünftägigen Trips mit meiner Freundin mit einem verheirateten Mann angebandelt habe.
Die Versuchung war einfach zu groß. Ich wurde begehrt und wie ich begehrt wurde. Das ging runter wie Öl und ich bin der Meinung, dass meine hungrige Seele genau das gebraucht hat. Heute senden wir uns noch sms, na, ja die ersten vier Wochen nach unserem Urlaub haben wir täglich telefoniert und gesimst, das ging schon ganz schön ins Geld aber heute hat es sich normalisiert. Hin und wieder haben wir noch Kontakt.
Zwischendurch haben wir uns auch einmal getroffen. Da war es dann wieder, ein Kuss, der durch und durch ging. Das Kribbeln und das Bewusstsein, etwas Verbotenes zu tun, ein herrliches Gefühl. Von Schuldgefühlen, keine Spur. Wenn es mir dabei gut geht, können doch andere auch davon profitieren oder?
Das Leben hat so viel zu bieten. Ich möchte begehrt werden, ich möchte begehren und ich möchte mich nicht dafür schämen müssen. Ist es erforderlich, sich dafür auf einen einzigen Menschen festzulegen. In spätestens zehn Jahren Beziehung ist die Leidenschaft doch eh wie weggeblasen. Stehe ich hier etwa schon wieder mit meiner Meinung alleine da?
Ich wohne auf dem Lande und würde auch um keinen Preis in die Stadt ziehen. Sicher das Leben pulsiert dort, man ist viel näher am Geschehen dran, kann nach der Arbeit kurz runter in die Kneipe um die Ecke gehen. So bin ich aber auch nicht. Ich bin keine Partymaus. Ich liebe die Idylle des Landlebens, die Natur und das Vogelgezwitscher im Frühjahr und im Winter das leise Fallen des Schnees. Wenn es denn mal schneit.
Trotzdem brauche ich doch keine graue Maus zu sein. Sicher man kann auch als Mutter noch sexy sein, aktiv am Leben teilnehmen und Spaß am Leben haben. Wenn es aber doch nichts für mich ist! Ich habe mehrere Schwestern, alle sind verheiratet und haben Kinder. Eine Schwester, (elf Jahre älter als ich) hat es besonders schwer getroffen.
Ihre Kinder zwölf und fünfzehn, ihr Mann ein nicht altern wollender vierziger haben ihr bis jetzt nicht das Gefühl gegeben alles erreicht zu haben. Sie ist ständig auf der Suche nach sich. Muss immer perfekt sein, tanzt, hat eine Showtanzgruppe, ist ein riesen Organisationstalent, sieht gut aus und möchte dies auch immer wieder, circa alle zwei Minuten, bestätigt wissen.
Bevor ich so ende, lebe ich doch lieber nach meinen Vorstellungen und pfeife auf gute Ratschläge von der Familie und Freunden. Du wirst auch nicht jünger, Deine biologische Uhr tickt, im Alter wird es schwieriger die Babypfunde wieder los zu werden und so weiter.
Noch ein Beispiel für ein verpfuschtes Leben. Eine Freundin musste nach drei Monaten unbedingt heiraten. Ihr Mann ein Muskelpaket mit sehr wenig Grips. Das wichtigste war ja, dass er schön ist. Nach fünf Jahren ist die Ehe gelaufen, sie hat ein schwer behindertes Kind, welches als extreme Frühgeburt zur Welt kam, ihr zweites Kind ist nach einer Woche auf der Erde in den Himmel entflohen und ihr Mann hat das alles nicht kapiert.
Sicher so etwas ist tragisch, einfach nicht voraussehbar und ich würde das Schicksal noch nicht einmal meinem ärgsten Feind gönnen aber wenn sie von Anfang an, mit anderen Erwartungen in die Beziehung gegangen wäre, hätte sie sich doch sicher einiges erspart. Denn wenn man unter die schöne Hülle geschaut hat, war es zu mindestens mir ersichtlich, es kann nichts für die Ewigkeit sein.
Ich bewundere sie denn noch dafür, dass sie so stark ist. Sie ist eine sehr gute aufopferungsvolle Mutter. Ich hätte nicht den Mut und die Nerven mein Leben komplett hinten an zu stellen. Wie dem auch sei, irgendwie findet jeder sein Eckchen im Leben, wo er sich wohl fühlt oder scheinbar wohl fühlt. Ich brauche da wohl noch etwas länger um meine Ecke zu finden.
Das Wort Karriere habe ich überhaupt noch nicht erwähnt. Richtig! Der klassische Karrieretyp bin ich auch nicht. Zumindest nicht der Verschnitt Topmanagerin, harte Geschäftsfrau mit einem dicken Mercedes SLK unterm Hintern.
Ich kann mir vorstellen, etwas mehr Geld zum Leben zu haben, als gerade das Existenzminimum. Zugegeben ich stehe auch auf schöne und schnelle Autos. Genau da wird es aber wieder kompliziert. Entweder muss ich hart arbeiten, also nur beschränkte Träume oder ich mache mich von einem abhängig, der mir all das bieten kann. Letzteres wäre allerdings die schlechtere Wahl.
Ein gesundes Maß an Arbeit lehne ich auch überhaupt nicht ab. Es artet nur langsam aus. Acht Stunden täglich reichen da nicht einmal mehr. Es muss eine andere Lösung geben. Unzählige male habe ich Lotto gespielt, immer mit zwei Scheinen und wenn der große Jackpot winkte. Man geht sogar in Gedanken schon einkaufen, sucht sich ein Ferienhäuschen aus, ein schickes Stadtloft aber zu mehr als € 9,50 hat es dann aber nicht gereicht.
Selbstverständlich würde ich nicht alles für mich behalten, die Familie und Freunde bekommen etwas ab. Natürlich würde ich die wahre Gewinnsumme verschweigen. So hätte man seinen Beitrag zum Glück Anderer geleistet und würde zukünftig, wenn man Glück hat, von Bettlern verschont leben können. Wenn das Wörtchen wenn nur nicht wäre.
Geld erleichtert das Leben doch ungemein. Ich kämpfe mich von Tag zu Tag erliege ständig dem Konsumrausch und schaue von schlechtem Gewissen geplagt auf mein Konto, welches schon wieder bis zum letzten Cent ausgereizt ist. Es geht nicht ohne Geld und es scheint auch heute nicht ohne Mann, Kind oder Karriere zu gehen. Gibt es denn kein Mittelding?
Ich habe es, ich werde Schauspielerin oder Sängerin. Talent habe ich jedenfalls. Früher habe ich in einer Theatergruppe gespielt und ich kann auf sieben Jahre Musikunterricht, Schwerpunkt Tasteninstrumente blicken. Am liebsten würde ich bei Guten Zeiten Schlechte Zeiten mitspielen. Marienhof oder Verbotene Liebe wäre auch okay.
Wie oft habe ich mir vorgenommen, mich zu einem Casting zu bewerben. Aus Angst verspottet zu werden habe ich mich aber nie beworben. Im Endeffekt bin ich auch schon wieder zu alt um in den Traumfabriken dieser Welt noch Fuß fassen zu können.
Mein neues Hobby ist die Fotografie. Könnte auch ein sehr lukrativer Job draus werden, zu dumm, dass man auch sehr viel dafür lernen muss. Sogar als Messehostess habe ich mich versucht. Im Service bei großen Veranstaltungen war ich auch schon tätig.
Man kann ganz nett nebenbei verdienen. Die ganz großen Fische des Lebens sind mir leider nicht über den Weg gelaufen. Mein Problem ist, dass ich auf Ereignisse die in der Zukunft liegen, nicht warten kann. So, wie meine Prüfung zu Heilpraktikerin.
Ich bin einfach zu ungeduldig. Warum kann ich nicht auf der Stelle alles bekommen, was ich möchte? Unter solchen Voraussetzungen kann ich mich doch nicht in eine Ehe begeben. Das ist doch von vorne herein zum scheitern verurteilt.
Ich weiß ja heute schon, dass ich auf Dauer nicht zufrieden sein werde. Ich glaube nicht, dass dies etwas mit Unreife zu tun hat. Naiv bin ich auch nicht. Woran liegt es? Bin ich etwa krank? Vermutlich sollte ich mal einen Psychologen oder sogar einen Psychiater aufsuchen. Die würden sich wahrscheinlich den Bauch vor Lachen halten und mir empfehlen, mal mit Menschen zu reden, die wirkliche Probleme haben.
Manchmal fühle ich mich ein wenig wie die Carry Bradshaw aus Sex in the City. Sie ist immer abgebrannt, ständig auf der Suche nach Mr. X und so herrlich frei. Es gibt durchaus Parallelen. Ich rauche gerne, mein Freund gestattet es mir jedoch nicht. Außer auf Partys. Es wäre für ihn ein Trennungsgrund. Um mir das Leben nicht unnötig schwer zu machen, rauche ich eben heimlich. Ein Pfefferminz habe ich sowieso immer dabei.
Gestern hatte ich ein interessantes Gespräch mit meinem Freund. Es ging noch mal um das Thema Kinder bekommen. Ich habe ihm erläutert, dass man wenn es mit dem Kinder bekommen nicht klappt, seine Zukunft eben anders ausrichten muss und durchaus auch ein erfülltes Leben haben kann, wenn man seine Prioritäten anders setzt.
Die Überlegung meines Freundes waren doch tatsächlich, wer für ihn sorgen wird, wenn er alt und gebrechlich ist oder sich mal in einer anderen Notlage befindet, wenn die eigenen Eltern nicht mehr sind. Ganz schön eigennützig oder nicht?
Wenn man Pech hat, zieht man Kinder groß, die genau so egoistisch sind und sich später einen Dreck um die eigenen Eltern kümmern, sie höchstwahrscheinlich in ein Heim abschieben und gerade mal die nötigen Leistungen zahlt.
Wie sagt doch immer eine gute Bekannte: Kinder sind undankbar und versauen einem die Figur. Nicht, dass wir unseren Eltern gegenüber undankbar wären aber wir sind eben eine ganz andere Generation, wer weiß was die Zukunft bringt? How ever… Kinder zu bekommen ist wahrscheinlich immer egoistisch.



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Eingereicht am 27. August 2004.
Herzlichen Dank an den Autor / die Autorin.
Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors / der Autorin.


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