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Ein Traum?

Von Yve S.


Wie in einem schweren, dunklen Traum gefangen, saß sie da und beobachtete ihn, der neben ihr lag, schlafend und in seiner eigenen Welt umherschweifend. Sie fuhr sich nachdenklich mit der Hand durchs Haar, das ihr schwer und seidig glänzend den Rücken hinab floss, schwarz wie die Schwingen einer Krähe, jener unheilvoll aussehenden, herrlichen Geschöpfe mit einer Stimme, deren schriller Klang einem durch Mark und Bein gehen konnte. Mit zitternden Händen zündete sie sich eine Zigarette an und sog gierig den ersten wohltuenden, nach Menthol schmeckenden Zug bis tief in ihre Lunge. Er bewegte sich leise raschelnd und sie schaute ihm zu durch den Rauch, der sich schwer und träge im Raum sammelte, Bahnen und Wirbel bildend. In Gedanken streichelte sie sein hübsches blasses Gesicht, das teilweise im Schatten lag und Dunkelheit auf seine Züge zauberte. Sie betrachtete liebevoll den Schwung seiner Augenbrauen über den zitternden Lidern, welche seine Augen verbargen, grün, traurig und unergründlich wie seine Persönlichkeit. Er schien zu träumen. Seine Augäpfel vollführten zuckende Bewegungen unter den flackernden Lidern. Sie betrachtete seine langen Haare von der Farbe eines dunkelbraunen Flusses, die sich auf dem Kissen ausbreiteten. Und sie sah an seinem dünnen Hals die Ader pochen, die sein Leben verbarg, dick und bläulich angeschwollen. Sie sah seine schönen langen Arme, dünn und sehnig, blass und mit einem zarten Adergeflecht durchzogen. Sie liebte seine Arme. Sie wünschte sich, sie zu berühren. Sie zog hastig an der Zigarette. Der Rauch stieg bis in ihr Gehirn, verursachte ein leichtes angenehmes Schwindelgefühl. Sie war nicht müde, denn sie hatte noch immer die Droge von der Nacht zuvor im Blut. Sie fühlte sich leer, denn sie wusste, er würde gehen. Für immer? Sie wusste es nicht. Und sie wollte es auch nicht wissen. Sie schob den Gedanken weit von sich, wie ein Geschenk, das sie nicht haben wollte. Sie betrachtete ihn liebevoll. Sie mochte das schmale traurige Gesicht, diese sensationellen grünen Augen. Er stöhnte leicht im Schlaf und sie lächelte. Was er wohl träumte? Sie wünschte sich plötzlich, in die Windungen dieses verborgenen Gehirns sehen zu können, darin versinken zu können für immer. Ihr wurde bewusst, dass sie ihn liebte. Sie war nicht erschrocken darüber, denn sie hatte es längst geahnt. Aber jetzt wusste sie es. Sie liebte seine scheue Art, seine Schweigsamkeit, seine Nachdenklichkeit und die tiefe Traurigkeit, die von ihm ausging.
Er bewegte einen Arm, strich sich im Schlaf eine Strähne aus dem Gesicht. Das hatte sie auch bei ihm getan und er hatte gelächelt und sich an sie gelehnt. Die Bettdecke verrutschte, sie sah seine schlanken weißen Hüften und den schmalen, völlig haarlosen Brustkorb, der sich gleichmäßig hob und senkte. Sie konnte ihn atmen hören und sie lauschte diesem intimen Klang.
Er schien zu frieren, denn eine leichte Gänsehaut zauberte runde Muster auf seine schöne Haut. Vorsichtig deckte sie ihn zu. Sie wollte nicht, dass er wach wurde. Noch nicht...
Sie hatten sich am Abend zuvor in einem Club getroffen, in den sie zu gehen pflegte, obwohl sie für gewöhnlich weder den Leuten, noch der langweiligen Atmosphäre etwas abgewinnen konnte. Aber an diesem Abend war es anders gewesen, denn sie hatte ihn entdeckt. Er saß allein und traurig aussehend auf einem der schäbigen Stühle und rauchte. Sie hatte ihn noch nie zuvor gesehen. Es kamen ein paar Leute an ihren Tisch, der genau neben seinem stand, und wollten eine von diesen langweiligen Unterhaltungen anfangen, die sie so hasste. Sie lächelte, sagte ein paar belanglose Worte, mit den Augen bei ihm. Er schien sie nicht zu bemerken. Oder doch? Scheu schaute er zu ihr rüber und ihre Blicke schienen ihn verlegen zu machen. Er strich sich nervös die Haare aus dem Gesicht und zog mit einer fahrigen Bewegung an seiner Zigarette. Sie mochte ihn sofort. Er war anders, das hatte sie sofort erkannt. Anders als all die hohlen Gestalten, die sich Freunde nannten. Sie fühlte sich stets einsam unter ihnen. Sie hatte ständig das Gefühl, auf der Suche zu sein, nach etwas, das sie nicht finden konnte.
Er hatte sich erneut eine Zigarette angesteckt und scheu zu ihr hinüber gesehen. War das ein Lächeln? Sie wusste es nicht, denn er hatte zu schnell weggeschaut. Sie trank hastig den Gin Tonic, der in einem schmutzigen Glas vor ihr stand, einer von vielen an diesem Abend. Sie fühlte, wie der Alkohol in ihrem Blut kreiste. Ein angenehmes Gefühl. Sie wollte zu ihm rübergehen, aber sie traute sich nicht. Er war ganz allein, schien niemanden zu kennen. Sie betrachtete seine Kleidung. Schwarze Jeans, dunkle Turnschuhe, ein schwarzes T-Shirt. Sie bemerkte, dass er seine Fingernägel schwarz lackiert hatte und es gefiel ihr. Es war ihr nicht bewusst, dass sie ihn anstarrte. Aber er schien es zu bemerken, denn er rutschte unruhig auf dem Stuhl umher. Er traute sich nicht, sie anzusehen. Sie mochte seine langen Haare, braun, nicht schwarz gefärbt, wie es die meisten hatten. Sie steckte sich eine Menthol-Zigarette an, dachte nach. Soll ich rübergehen? Sie wusste es nicht. Es war lange her, dass ihr jemand so gut gefiel. Er stand auf. Sie erstarrte, denn sie dachte, er würde gehen. Es sah auch so aus, aber er drehte sich um, stand plötzlich vor ihr. Er ist groß, dachte sie.
So groß wie ich. Er lächelte dieses scheue Lächeln, in das sie sich in dieser Nacht noch verlieben sollte. Er stand einfach da und lächelte. Sie zog an der Zigarette vor Verlegenheit. Damit hatte sie nicht gerechnet. Sie schaute ihn erstaunt an. Er sagte etwas. Aber sie konnte ihn nicht verstehen. Die Musik dröhnte laut in ihren Ohren. Sie machte wohl einen fragenden Gesichtsausdruck, denn er hob die Augenbraue und beugte sich zu ihr runter.
Sein Haar fiel ihr fast ins Gesicht, sie versuchte, den Geruch einzufangen. Rauch. Ihr Haar würde genauso riechen. Sie mochte es bei ihm, aber nicht bei sich selbst. Er war ganz nah bei ihr, sagte so dicht an ihrem Ohr mit einer Stimme, die bei ihr eine Gänsehaut an allen möglichen Körperstellen verursachte: "Willst du hierbleiben?" Sie konnte ihr Herz in ihrem Hals schlagen hören, dumpf und so laut, dass sie fast befürchtete, er würde es hören. Der Gedanke belustigte sie und sie musste ein Lachen unterdrücken. "Nein, will ich nicht..." kam es aus ihr heraus. "Dann komm..." sagte er, drehte sich um. Er griff den Mantel, der die ganze Zeit über seinem Stuhl hing und zog ihn im Gehen über. Sie hatte ihre Samtjacke anbehalten, da sie sich entblößt fühlte ohne sie. Im Gehen hörte sie, wie sie von jemandem ohne Gesicht gefragt wurde, wo sie hingehen wolle. Sie antwortete nicht. Sie stürzte noch den Rest ihres Gin Tonics hinunter, so hastig, dass sie sich fast verschluckt hätte. Draußen atmete sie tief die klare schwere Nachtluft in ihre verräucherte Lunge. Das tat so gut, dass ihr fast schwindelig wurde. Der Alkohol zog seine Bahnen durch ihren Blutkreislauf, langsam und berauschend. Sie fühlte sich befreit, sobald sie den Club verlassen hatte. Er stand vor der Tür, mit dem Rücken an die Wand gelehnt und rauchte. Hatte sie so lange gebraucht? Er neigte den Kopf zur Seite, sah sie aufmerksam an. Dieses Lächeln...
Sie stand ihm gegenüber und bemerkte nun, dass er tatsächlich genauso groß war, wie sie selbst. Er ist sehr hübsch, dachte sie, fast wie ein Mädchen. In seinen traurigen Augen, deren Farbe sie nicht erkennen konnte, spiegelte sich das Licht der Straßenlaternen, ließ sie seltsam funkeln. Sie sprachen nicht. Er nahm ihre Hand und sie verschränkte ihre Finger mit seinen. Sie hörte die dumpfe Musik aus dem Inneren des Clubs und sehnte sich nicht danach zurück. Als sie sich umschaute, erblickte sie ein paar bekannte Gesichter, die fragend zu ihnen herübersahen. Sie lächelte. Sollten sie doch denken, was sie wollten. Es interessierte sie nicht. Sie zog ihn von der Wand weg, an der er noch immer lehnte, und sie verließen das Gelände, nachdenklich, teilweise verwirrt. Sie liefen schweigend durch die Straßen, atmeten die schwüle Nachtluft und ließen sich vom Lichtspiel der Laternen verzaubern. Sie rochen den Regen, der kurz zuvor über die Stadt gezogen war, ein frischer Geruch nach nassem Asphalt. Eine Katze überquerte schnell die Straße, sah erschrocken zu ihnen hinüber. Ihre Augen leuchteten für den Bruchteil einer Sekunde grün auf, bevor sie in den Armen der Dunkelheit verschwand. Sie sah ihn von der Seite an. Er war wirklich erstaunlich hübsch. Ihr gefielen seine androgynen Züge und die Traurigkeit, die er ausstrahlte. Sie kannte nicht mal seinen Namen. Sie wollte ihn nicht fragen, denn sie wollte nicht sprechen. Nicht jetzt. Sie liefen durch einen Park, hielten sich an den Händen, genossen die betäubend süßen Gerüche der Pflanzen um sie herum.
Er zauberte ein Tütchen aus seiner Manteltasche hervor. Koks. "Willst du?" fragte er leise. Seine Stimme war angenehm rau und trotz seiner femininen Erscheinung männlich. Sie bekam wieder eine Gänsehaut und hoffte, er würde es nicht bemerken. "Klar." sagte sie und lächelte. Sie hielten an einer Bank, setzen sich. Der Alkohol in ihrem Blut verursachte ein leichtes Hämmern in ihrem Kopf. Sie schloss die Augen, ließ das Feuerwerk hinter ihren Lidern auf sich wirken, flackernd und hell. Als sie die Augen öffnete, hatte er irgendeine Broschüre auf seinem Schoß liegen und zog mit einer Kreditkarte vier gleichmäßig dünne Linien. Er schien geübt darin zu sein. Er nahm einen Geldschein, rollte ihn zu einer dünnen Röhre zusammen und gab ihn ihr. Sie beugte sich über seinen Schoß und zog sich zwei Lines durch die Nase, eine in jedes Nasenloch. Sofort machte sich das befreiende Gefühl in ihrer Nase bemerkbar, das sie so mochte. Sie fühlte das leicht unangenehme Kratzen weit hinten im Hals, aber das störte sie nicht. Er zog die anderen beiden Lines, schloss die Augen. Sie streckte die Hand aus, um sein Haar zu berühren, das ihm über die Augen gefallen war. Er nahm ihre andere Hand in seine, hielt sie fest. Warum ist er so schweigsam? dachte sie. Es gefiel ihr. Sie standen auf, leicht benommen, liefen weiter durch den Park. Sie spürte die Droge in ihrem Kopf, den Alkohol im Blut. Als sie den Park hinter sich gelassen hatten, kamen sie erneut an einem Club vorbei, und er zog sie hinein. Rauchschwangere, betäubend stickige Luft schlug ihnen heiß entgegen. Es verschlug ihr den Atem. Die Musik betäubte ihre Ohren. Sie kannte den Titel nicht, der gespielt wurde, aber der Gesang befiel ihr. Eine hinterhältige schrille Stimme. Sie setzten sich an einen der abgenutzten Tische, der noch frei war. Er bestellte eine Flasche Wodka und sie tranken aus kleinen Gläsern. Zum Reden war es zu laut, also schwiegen sie, rauchten und tranken den Wodka, der in ihren Kehlen brannte wie heißes Feuer. Sie sahen sich tief in die Augen und sie erkannte, dass seine grün waren, leuchtendes, schmelzendes Grün. Wie ihre. Seine braunen Haare schimmerten in dem gedämpften Licht leicht rötlich. Sie sah wie durch einen Schleier hindurch, den Kopf benebelt durch Alkohol. Er streichelte ihre Hand, erzeugte ein Kribbeln auf ihrer Haut. Die Zeit raste dahin. Es muss schon nach Mitternacht sein, überlegte sie trunken. Ihr fiel auf, dass seine Augen glasig waren. Wie hübsch, dachte sie. Es wurde ein langsames Lied gespielt und er zog sie auf die Tanzfläche, auf der man im schummrigen Licht einige Umrisse erkennen konnte. Sie presste sich an ihn, er hielt sie fest. Sie nahm seinen Geruch auf, sauberer Schweiß, Wodka und Rauch, spürte den mageren Körper. Sie vergrub ihr Gesicht in seinem Haar, das über seine schmalen Schultern fiel. Langsam bewegten sie sich, eingenebelt von der düsteren Musik und von Rauchschwaden, die im Licht tanzten. Sie war wie in Trance, spürte seine Körperwärme, angenehm und beruhigend. Sie fühlte sich geborgen, wünschte sich, das Lied würde nie enden.
Aber es endete, sie gingen wieder zurück an den Tisch, tranken weiter, sahen sich an und schwiegen. Als sie gingen, fühlten sich beide ziemlich betrunken. Sie nahmen die Flasche Wodka mit, die noch nicht leer war. Sie stolperten aus dem Club, lachend und sich umarmend. Abwechselnd tranken sie aus der Flasche den brennenden Wodka. Ihr fiel auf, dass sie fast zu Hause war. "Kommst du mit?" fragte sie mutig. Er sah sie an. "Klar." Sie war froh über seine Antwort und doch beschlich sie ein komisches Gefühl. Es war lange her, dass sie jemanden mit zu sich genommen hatte. Aber ihn gehen lassen? Daran wollte sie nicht denken. Sie kamen zu dem Haus, in dem sie wohnte, und stiegen die knarrende alte Treppe hinauf in ihre Wohnung. Als sie ihn hineinbat, schaute er sich aufmerksam um. "Es ist dunkel hier, das gefällt mir." sagte er leise. "Du gefällst mir." flüsterte sie. Er starrte sie an. Sie sah nur Grün, leuchtendes Grün, und wollte darin versinken. Sie streichelte sein Gesicht. Er ließ den Mantel fallen, zog sich unbeholfen das T-Shirt über den Kopf. Sie betrachtete ihn. Er war sehr schlank, fast schon dünn, aber sie mochte das sehr. Er zog sie an sich, küsste sie. Seine Zunge in ihrem Mund, feucht und schwer, nach Wodka und Rauch schmeckend. Sie verschmolzen miteinander, ließen sich auf das Bett fallen. Scheu und etwas zögernd entledigten sie sich ihrer Sachen, liebten sich, heiß und schwitzend. Sie schmeckte seine salzige Haut, ihre Glieder verfingen sich ineinander, sie spürte ihn überall, seine Zunge, seinen Schwanz, seine Hände. Sie hatte sich noch nie so gut gefühlt. Er hatte einen kleinen silbernen Gegenstand in der Hand. Ein kleines Messer. Sie war erstaunt, aber nicht erschrocken. Sie hatte geahnt, dass er anders war. So wie sie. Er schaute sie fragend an und sie lächelte. Sie nahm ihm das Messer ab, es lag schwer und scharf in ihrer Hand. Vorsichtig zog sie die Klinge über die zarte Haut an seinem Arm. Ein kleiner Schnitt, leuchtend rot. Wie eine seltene Perle in Purpur glitzerte der erste Tropfen Blut, der zum Vorschein kam. Er schloss die Augen. Es tat nicht weh. Sie legte ihre Lippen auf den Schnitt, schmeckte das leicht metallische Aroma seines hervorquellenden Blutes. Er stöhnte. Es gefällt ihm, dachte sie. Ihre Lippen waren blutverschmiert. Er zog sie zu sich hoch, küsste sie wieder. Dann nahm er das Messer an sich und schnitt ganz vorsichtig in ihren Arm. Sie zuckte zusammen, aber es war nur ein kurzer angenehmer Schmerz. Sie sah, wie sich eine Spur ihres Blutes an ihrem Arm hinunterbahnte, und betrachtete fasziniert den starken Kontrast von Purpur und Weiß auf ihrer Haut. Sie liebte ihre weiße Haut. Er berührte den Schnitt sanft mit der Zunge und sah sie dabei aufmerksam an. Berauschendes Grün. Ihr wurde schwindelig, sie schloss die Augen. Das Blut verteilte sich auf ihren Körpern, während sie sich liebten. Es vermischte sich mit ihrem Schweiß, ihren Gerüchen. Ihr Herz schlug wild, angetan von seinen Berührungen, der Droge und dem Alkohol in ihrem Kreislauf. Sie küsste ihn überall, er krümmte sich unter ihr, zitternd und leise, sein Samen floss bitter und glühend wie Lava ihre Kehle hinunter.
Sie liebten sich weitere Male, ließen sich fallen, besinnungslos. Sie hatte das Gefühl, dass es mit jedem Mal schöner war. Sie waren völlig berauscht, konnten nicht genug voneinander bekommen. Sie flogen davon in einem süßen Traum. Irgendwann schliefen sie ein, erschöpft, sie in seine dünnen Arme geschmiegt.
Sie erwachte zuerst nach nur kurzem Schlaf. Durch die dunklen Jalousien schimmerte flimmernd das Sonnenlicht. Ihr Kopf hämmerte. Nun saß sie da, rauchte und betrachtete ihn, der noch schlief und seinen traurigen Traum träumte. Sie kannte nicht mal seinen Namen. Verwirrt dachte sie an die vergangene Nacht und etwas regte sich in ihr. Sie wäre am liebsten zu ihm ins Bett gekrochen, aber sie hatte Angst. Angst vor seinem Erwachen, vor dem, was er sagen würde, und vor dem, was er tun würde. Sie rutschte nervös hin und her, fühlte einen angenehmen Schmerz zwischen ihren Beinen. Es war so schön gewesen. Und sie liebte ihn. Das wusste sie jetzt. Sie kannte ihn nicht, aber sie liebte ihn. Sie zündete sich erneut eine Zigarette an, blinzelte in das Sonnenlicht, das durch die Lamellen der Jalousien auf ihr Gesicht fiel. Er regte sich. Sie erstarrte. Er schlug die Augen auf, sah sie an und ....
lächelte...



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Eingereicht am 21. Juli 2004.
Herzlichen Dank an den Autor / die Autorin.
Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors / der Autorin.


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