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Kurzgeschichte Kurzgeschichten Afrika

Afrika

©  Arlette Ndakoze


"Was siehst du, wenn du die Augen schließt?"
Wie sehr ich diese Frage verabscheute… darauf konnte ich nie eine treffende Antwort finden und es keinem recht machen, denn ehrlich gesagt, dass ich weiße Pünktchen auf einem schwarzen Hintergrund sehe will doch keiner hören…oder? Ich folgte dennoch der Aufforderung und schloss meine Augen…nichts. Öffnete sie daraufhin, und sah wieder das Blatt gefüllt mit lauter anderen Fragen aus denen ich nicht schlau wurde.
- Was soll ich denn dazu sagen?
Verwirrt suchte ich in Jaimes Augen nach den Antworten, die mir fehlten. In der Hoffnung sie könnte mir da weiterhelfen reichte ich ihr den rätselhaften Fragebogen. Doch nach ein paar Sekunden landete er wieder in meinen Händen. Ich sah kurz Jaime an, aber ihr Gesichtsausdruck gab mir den Eindruck als würde ich in einen Spiegel sehen. Kein schönes Gefühl…
- Abgesehen davon, dass es eine sehr persönliche Frage ist, ist sie auch nicht gerade einfach, vor allem in deinem Fall.
Na toll, alles hatte ich erwartet, ein paar interessante innovative Ideen, einen guten Rat, ein paar tröstende, aufbauende Worte, alles außer das. Und der Abgabetermin drängte schon. Der Tag von dem alles abhängte. Von der Gegenwart, der Vergangenheit, der Zukunft, von meinem ganzen Leben, meiner Existenz. Dieses Stück Papier war der Schlüssel, der mir Zugang zu ungelösten Fragen und Klarheit in ein noch undeutlich erkennendes und unvollständiges Bild verschaffen würde. Und das alles, weil ich unbedingt bei dieser Aufführung mitmachen wollte. Das ist nämlich so: Man sieht an einem frühen Morgen, frisch auf einer Flurwand tapeziert, ein Bild mit lauter bunten Farben, blauer Himmel, strahlende Sonne, frisch grüne Hügel und in der Mitte des Ganzen eine Aufschrift: Afrika. Weiter unten steht dann: Jeder, der bei der Veranstaltung mitmachen will und uns alle Gedanken, die er mit diesem Begriff assoziiert mitteilen kann, ist herzlich willkommen. Da vergisst man doch, dass man eh schon furchtbar zu spät ist zum Biologieunterricht, wo man sich sowieso woanders wünscht, wenn man drin sitzt, und liest sich in Ruhe dieses Plakat durch, und spart sich einen willkommenen Kommentar von Frau Merenz, die nie eine Gelegenheit auslässt, einem die Moral zu machen, Pünktlichkeit wäre das A und O in dieser Gesellschaft, und so bekäme man nie eine Arbeitsstelle mit dieser Einstellung- und drückt einen noch obendrauf ein Protokoll auf, weshalb und warum man zu spät gekommen sei, als Lehre dieser Straftat. Es war, als ob die Welt still stand…jedenfalls für einen Moment. Nachdem ich erfahren hatte, dass es auch eine Tanzgruppe geben würde, wo jeder einzelne die traditionelle Tracht seines Landes tragen würde, malte ich mir alles genau aus. Ich würde meine Mutter fragen, mir ihren Anzug zu opfern, würde mir eine passende Frisur dazu machen und einen Tanz aussuchen der typisch für mein Land war. Genau in diesem Moment stockte ich, und hätte mich nicht Herr Lewitzer, mein Physiklehrer angetippt, wäre ich vermutlich noch ewig vor dem Bild in Gedanken versunken stehen geblieben.
- Müsstest du jetzt nicht woanders sein? Ertönte es viel weicher als ich gedacht hatte aus seinem Mund.
- Äh, ich, ich weiß nicht…gab ich leise zurück.
Ich war so erschreckt, dass ich mich erstmal neu orientieren musste und realisierte, dass ich meine kleine Reise wohl oder übel im Unterricht fortsetzen würde.
- Du weißt es nicht? Nun, zweite Stunde, Frau Merenz, Biologie? Sagt dir das was?
Sprechen sich die Lehrer alle neuerdings ab, wen sie alles aus den Fluren verschleppen würden? Grübelte ich nach, denn anders konnte ich es mir nicht erklären, dass er das so genau wusste. Ich ließ mir meine Überraschung aber nicht anmerken, und gab nur ein: "Ja natürlich, da wollte ich gerade hin" von mir. Von wollen kann gar nicht die Rede sein, aber das musste ich ihm ja nicht unbedingt auf die Nase binden.
Nach dieser Begegnung war alles anders, natürlich die mit dem Plakat. Ich machte mir nur noch Gedanken darüber wie ich meine Ideen einbringen würde und sah alles vor mir, das ganze Fest, ich träumte sogar davon.
Doch zum Glück gibt es so unbegreifliche Sachen wie Fragebögen, die mit nicht gerade tiefgründigen Fragen versuchen ein ganzes Leben auf ein DIN A4 festzuhalten und einen auf unsanfte Weise wieder zurück zur Realität beamen. Das Unbegreiflichste an der ganzen Sache waren aber nicht die Fragen, vielmehr wurde mir nicht ganz klar warum ich mir das antun musste, wenn das doch nur ein Schulfest werden sollte. Aber ich hatte keine Zeit mir noch mehr den Kopf zu zerbrechen- ich musste agieren. Und nun stand ich da und musste so sehr auf das Blatt gestarrt haben, dass ich Jaime gar nicht mehr wahrnahm, und meine Gedanken schweiften ab, als ob ich mehr in den Worten zu erkennen versuchte als möglich war.
- Wie findest du das?
Oh nein, wenn ich ihr jetzt beichte, dass ich eben kein Wort mitbekommen habe, wird sie den Versuch es zu wiederholen vielleicht aufgeben und ich werde nie erfahren was sie gesagt hat, was mit Sicherheit ein fataler Fehler ist. Ich könnte es probieren und vorsichtig auf ihre Frage eingehen.
- Weißt du (was sag' ich denn jetzt?), das Letztere müsstest du noch mal genauer erklären.
Hab' ich das grad gesagt?
- Du meinst, wie du das machen sollst?
- Genau.
Du liebe Güte, ich wünschte ich könnte mich jetzt sehen, um zu wissen ob ich halbwegs so aussehe, als hätte ich eine Ahnung wovon sie redet- oder wenigstens wovon ich rede.
- Gut, ich versuch's noch mal.
Der Himmel sei gedankt, dass er mir so eine nachsichtige Freundin wie Jaime geschickt hat.
Als sie dann so anfing zu erzählen traute ich meinen Augen nicht, sie hatte tatsächlich einen Plan für mich ausgefeilt, wie ich dieses nervtötende Stück von Fragebogen umgehen könnte. Ich würde mir einfach die Antworten ausdenken, und geistreiche Geschichten erzählen. Die Idee fand ich großartig, aber mir war nicht ganz wohl bei beim Gedanken, irgendetwas zu erfinden, als würde ich damit meine eigene Identität leugnen wollen. Aber egal wie, ich musste jede Möglichkeit in Betracht ziehen um an mein Ziel zu kommen. Wenn man meine Gedanken lesen könnte, würde man glatt denken ich plane einen Mord. Ich weiß nicht warum ich so viel Glauben in diesem Projekt steckte. In letzter Zeit stellte ich mir diese Frage öfters, die Antwort kam allerdings nicht so leicht daher- wenn überhaupt. Vielleicht würden sich ja dadurch meine Chancen bei Gregory erhöhen. Wie ich klinge, als würde die Tatsache dass ich in einem traditionellen Kleid angezogen bin, ein Wunder bewirken. Und sowieso glaub' ich nicht an Wunder. Jedenfalls nicht in Bezug auf Gregory. Ich weiß auch gar nicht wie ich es finden würde, wenn er dann plötzlich mit mir reden würde, ich würde mich glaub ich noch schlechter fühlen, als jetzt, wo er mich keine Sekunde beachtet. "Du hast Probleme", würde meine Schwester jetzt sagen, die sich jeden Tag dasselbe anhören muss und mir mit Ratschlägen wie: "Das hat doch alles keinen Sinn" keine große Hilfe war. Ich glaube eher ich fange an ihr mit meinen Leiden auf den Wecker zu gehen. Wie auch immer, jetzt habe ich in jedem Fall etwas, was mich für eine Weile ablenken wird, und dank Jaime wird sich der nervige Teil als amüsante Nebensache erweisen.
Heute ist Montag und ich hab' das ganze Wochenende damit verbracht mein Phantasiegemüt auf Hochspannung zu bringen. Eine Geschichte folgte der anderen und ich musste mich bemühen, nicht zu überziehen und alles auf zwei Seiten zu kriegen. Je erfundener die Geschichte, desto spannender wirkte sie, und ich steigerte mich nur noch mehr in sie rein. Die Konsequenz war ein zufriedenes Gefühl…und ein ausgelaugter Körper. Letzteres versuchte ich mit einem Überschuss an Tee zu regeln, was aber nicht den gewünschten Effekt auslöste. Ich sitze hier in Geschichte und weiß nicht recht, ob es an Herrn Kinkels Unterrichtsart liegt, dass mir die Augen so schwer werden, dass sie mir immer wieder zufallen, oder an meinem minimen Schlaf letzte Nacht. Wahrscheinlich beides. Ich hoffe nur ich schlafe nicht ein, ich muss unbedingt fünf Minuten vor Schluss wach bleiben um dann beim Klingeltönen loszueilen und Jaime mein Werk zu zeigen. Ich musste mich beeilen, weil ich schon in der Pause den Fragebogen abgeben musste, und ich brauchte dringend ihre Meinung. Ich flitze nach dem Läuten die zwölf Stufen der Treppen rauf und erwischte Jaime gerade als sie aus dem Klassenraum hinauslief.
- Hey, gut dass ich dich noch erwische. Könntest du mal ein Blick hier reinwerfen, du bist meine letzte Hoffnung. Dabei setzte ich dieses Gesicht auf, von dem ich wusste, dass es wirken musste.
- Was ist das überhaupt und warum bist du so in Stress?
- Ich hab' sie endlich fertig gekriegt, meine Geschichten für Menschen mit Langeweile.
- Ach, du meinst deine Antworten! Griff sie ein, nach einer Fratze, die eine Weile lang das Gefühl in mir weckten der größte Depp zu sein. Ihre Augenbrauen zogen sich wieder auseinander und ich glaubte in ihrem Blick ein Hauch von Neugier erblickt zu haben.
- Komm schon lass dich nicht bitten, gib ihn mir.
Ich hatte gehofft, sie könnte mir ein paar Andeutungen zu dieser oder jener Sache machen, aber es läutete schon zum nächsten Unterricht und so konnte sie den Fragebogen nur rasch überfliegen. Wir hatten abgemacht, dass sie ihn mit im Unterricht nimmt und ihn mir zur Pause noch mal zeigt. Fünfundvierzig Minuten voller Erwartung- da musste ich durch.
Zum Pausenbeginn trafen wir uns dann im Treppenhaus und besprachen auf dem Weg zum Lehrerzimmer ein paar Sachen, die sie vorgemerkt und selbst verändert hatte, um Zeit zu sparen. Ich las mir das noch kurz durch und wir gingen entschlossen in Richtung Lehrerzimmer, und legten das Blatt ins Fach von Frau Sanielli, die sich um das Fest kümmerte. In ein paar Tagen würden dann alle bescheid kriegen, die mitmachen würden.
Die Tage erschienen mir unerträglich lang und ich hatte damit zu kämpfen Frau Sanielli nicht anzusprechen, sobald ich sie in den Fluren begegnete. Und es war schon Freitag, der Tag an dem alle Namen an der Tafel ausgehängt sein würden. Als ich die Schule betrat, steuerte ich wie hypnotisiert zur Tafel zu, alles um mich herum bemerkte ich kaum. Gerade als meine Augen die Namen runterlas, die an der langen Liste ruhten, hörte ich von Weitem jemand meinen Namen rufen.
- Sofort, dachte ich, lass mich nur kurz…
Und bevor ich mich wieder der Liste zuwenden konnte, hörte ich die Person noch mal rufen und erkannte erst dann die Stimme. Es war Frau Sanielli, die langsam auf mich zukam. Sie lächelte leicht, ob das was zu bedeuten hatte?
- Marou, guten Tag. Ich freue mich dir zu sagen, wie viel Spaß ich dabei hatte deine Antworten zu lesen. Wir sehen uns dann nächste Woche bei den Proben.
Was? Hatte sie Proben gesagt? Nein! Doch, das ist…wow. Ich muss Jaime suchen.
Die Tage der Vorbereitung waren so ein Vergnügen, dass ich mich fragte, wann ich das letzte Mal so viel Spaß an Schulprojekten hatte. Wir gingen alles durch was für die Aufführung nötig war: Die Kleidung, die Frisuren, der Schmuck, die Schminke, bis hin zur Auswahl der Musik. Was wir im Grunde tun würden, ist zuerst eine Art Modenschau, wo jede Einzelne ihr Kleid präsentieren würde. Danach würden wir alle auf die Bühne gehen und einen Tanz vorführen. Anschließend würde es Musik für die Zuschauer geben und ein Büffet mit den Spezialitäten unserer Länder. Da das Ganze in der Aula stattfindet, wird die Tanzfläche groß genug für jeden sein, so dass auch genug Freunde und Bekannte eingeladen werden können. Ich muss gestehen, davor hatte ich ein Bisschen Bammel. Wenn irgendwas schief lief, würde nicht nur die Schule Bescheid wissen, sondern auch noch deren halber Bekanntenkreis. Ok, ich musste mich beruhigen. Bei den Proben lief ja bis jetzt alles ganz gut. Ich hatte auch alles was ich brauchte von allen Ecken bekommen können. Bald war es soweit, in genau drei Tagen. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Es hatte keinen Sinn sich verrückt zu machen, alles war genau einstudiert, ich musste nur daran glauben.
Ich kann es kaum fassen, ich habe die restlichen drei Tage überstanden ohne Ohnmächtigkeitsanflüge oder Lampenfiebersyndrome. Bis jetzt läuft alles gut. Bevor ich das Haus in der früh verlasse, achte ich darauf, ob ich auch alles bei habe. Nach dem Unterricht beginnt die Generalprobe und alles musste perfekt sitzen. Ich hatte es geschafft das meiste geheim zu halten und meiner Familie nicht zu viel zu verraten. Es sollte eine Überraschung werden. Sogar als meine Schwester mich an der Tür aufhielt und mich fragte, welchen Tanz wir ausgewählt hatten, hielt ich dicht, und das war schwer bei ihrer Sturheit.
- Mach's nicht so spannend, ich verrat' es auch keinen.
- Keine Chance, diesmal wirst du nichts erfahren, da hilft kein Jammern.
- Und wem hast du deinen überaus wunderschönen Schmuck zu verdanken? Komm schon.
- Ich lass mich nicht erpressen, wart's doch einfach ab. Außerdem muss ich los, ich bin schon zu spät.
- Ja, ja, flüchte nur, ich find' das schon raus.
Ich hielt den Unterricht nur schwer aus, versuchte noch mal alles Revue passieren zu lassen. Die Choreographie war das wichtigste an allem, hoffentlich merke ich mir alles. Es ist erstaunlich wie schnell die Zeit vergeht, wenn man eine nützliche Beschäftigung findet. Ehe ich mich versah war es schon Schulschluss und alles rannte aus den Klassenräumen, ich war natürlich die Schnellste. Jaime, die bei den meisten Proben dabei gewesen war, fehlte auch diesmal nicht und gab mir moralische Unterstützung.
- Bloß keine Panik, du packst das schon. Wir sind ja alle da.
Sie hatte Recht, das war ja auch alles nur ein Schulfest.
Und was für ein Schulfest es war. Alle waren gekommen, sogar mehr Lehrer als erwartet. Und Greg. Als ich ihn von der Bühne im Publikum entdeckt hatte, versuchte ich sein Gesichtsausdruck zu deuten. Ich glaube er war überrascht, was mich wiederum nicht groß überraschte, ich war ja selbst überrascht, hatte ein paar Probleme mich selbst zu erkennen. Aber alles lief glatt, kein Stolpern, kein falscher Schritt bei der Choreographie, und am Ende konnte auch ich lächeln, als die Aufregung nachließ. Und jetzt sitze ich zu Hause und denke über das alles nach. Ich glaube jetzt zu wissen warum ich so sehr bei dieser ganzen Sache mitmachen wollte. Vielleicht lag es daran, weil sich mir sonst kein anderer Weg bot mich so sehr mit meiner Kultur zu beschäftigen, vielleicht weil die Tatsache dass ich Afrikanerin bin für mich immer im Hintergrund steht. Seitdem ich mit einem Jahr nach Deutschland kam, hab' ich mein Heimatland nicht mehr wieder gesehen, ich kann mir nur durch Erzählungen und Fotos ausmalen wie das Land aussieht, wie die Menschen leben, und hatte eine vage Vorstellung davon wie meine Landsleute über verschiedene Dinge dachten. In dieser Hinsicht hatten meine Eltern das Ruder, mir und meinen Geschwistern das meist Möglichste über Rwanda näher zu bringen. Auf der einen Seite hieß das Verantwortung für den Jüngeren zu zeigen, für die Familie da zu sein und auf den Älteren zu hören. Auf der anderen Seite bedeutete das aber auch bescheiden zu sein und Groß und Klein gleichzusetzen, da man gegenseitig viel voneinander lernen kann. Obwohl ich fand, dass in mancher Hinsicht meine Eltern zu streng waren, war ich froh solch eine Erziehung bekommen zu haben, es machte mich stolz auf meine Kultur und sehnsüchtig das Land mit eigenen Augen zu sehen. Ich wusste aber, dass dies nicht sehr bald passieren würde, ich habe mitbekommen wie meine Mutter mit einem Cousin telefoniert hat, der ihr berichtete wie die Lage im Moment sei. Leider konnte ich nur Bruchteile verstehen, weil ich meine Muttersprache nicht fließend beherrsche, aber ihrem Gesichtsausdruck nach zu urteilen waren das keine erfreulichen Nachrichten. Ich musste den Traum meine Heimat endlich zu sehen, in den hintersten Ecken meines Kopfes schieben. Derweilen hatte ich mich mit ein Bisschen Afrika in meiner Schule abfinden müssen, aber das war auch kein schlechter Trost. Und jetzt wo es vorbei war, hatte ich Zweifel ob sich der ganze Rummel gelohnt hat. Ich fühlte mich nicht mehr Afrikanerin als vorher, jetzt wo ich meine Kultur zur Schau gestellt hatte. Aber auf eine Weise hatte das Projekt mir etwas gelehrt: Ich bin erstens kein anderer Mensch, wenn ich eine andere Kleidung anhabe, was ich bin bleibt immer darunter verborgen. Zweitens, mir und anderen etwas zu beweisen hat wenig Sinn, kein Mensch kann darüber urteilen wer man ist oder wie man zu sein hat, und man selbst sollte mit Selbstvertrauen über jegliches Misstrauen hinweg sehen. Und drittens, habe ich jetzt Gregs Aufmerksamkeit.




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Eingereicht am 04. Juli 2004.
Herzlichen Dank an den Autor / die Autorin.
Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors / der Autorin.
Erzähl mir was von Afrika. Band 1. Dr. Ronald Henss Verlag   ISBN 3-9809336-2-8  ca. 150 Seiten   8,90 Euro.




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