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Das Geheimnis der Sentruno

©  Silvio Thiel


Eine scheinbar andere Welt präsentierte sich Harald Auldauer, dem Leiter einer Expedition. Begleitetet wurde er von der immer noch bezaubernden Cecile Domheimer und Walter Cornelius, beide ebenfalls Archäologen. Sozusagen im Schlepptau zog eine ganze Reihe von Trägern ihrer Ausrüstung hinterher, die in einer Ortschaft angeheuert wurden. Nun standen sie alle inmitten einem undurchschaubaren Grün aus Bäumen - dem Dschungel Afrikas. Der Beweggrund ihrer Reise befand sich gut verpackt in einer Tasche, die Harald stets bei sich trug, in Form eines Stück Metalls. Der Auslöser für all dies lag mehr als ein Jahr zurück...
Eigentlich stellte es schon immer etwas Besonderes dar, eintreffende Fundstücke von Expeditionen zu katalogisieren. Jedes Stück bedeutete einen neuen Schritt in die Richtung zum besseren Verständnis zur Vergangenheit. Sicher, die Welt war groß und mit ihren unterschiedlichen Kulturen vielschichtig, aber Harald Auldauer konnte sich das Leben der früheren Generationen nach jahrzehntelanger Forschung inzwischen gut vorstellen. Eines der nächsten Stücke, das er aus einer Kiste nahm, war ein ungefähr 15 cm langes, abgewinkeltes Stück Metall. Herausgearbeitete Linien, Wölbungen und eine über den ganzen Innenwinkel gehende Kerbe zogen seine Aufmerksamkeit auf sich. Darüber hinaus deuteten Bruchkanten an, dass es sich dabei offenbar lediglich um den Teil eines größeren Objektes handelte. Der nächste Blick des Archäologen ging in die Kiste, wo er aber kein weiteres Stück zur Vervollständigung fand.
Der Forscherkollege Walter Cornelius war es, der von seiner Expedition im Herzen Afrikas besagte Funde mitgebracht hatte. "Was kannst du mir darüber erzählen?", kam Harald gleich zum Thema. Walter nahm ihm das Stück Metall aus der Hand. "Es ist leicht, wurde bearbeitet und höchstwahrscheinlich Teil von etwas größerem. Leider hatte ich jenes nicht gefunden." Damit war diese Frage geklärt, während die Aufgabe leider weiterhin im Dunkel blieb. Es würde somit das Schicksal unzähliger weiterer Stücke aus früheren Zeiten teilen, deren Funktion und Zweck der Nachwelt ein Rätsel blieb. Darüber hinaus bereiteten zwei Wölbungen mit jeweils drei Zentimetern Durchmesser und einem Zentimeter Höhe den Experten Kopfzerbrechen: Metall kann man nicht einfach nach außen drücken. "Wer weiß, worum es sich dabei handelt", wendete es Walter hin und her, "es könnte jemand auf einer früheren Expedition verloren haben." Das wollten sie dann doch genau wissen und gaben es somit zur Klärung ihres Alters in die diesbezügliche Abteilung. Dort wurden winzige Metallsplitter abgekratzt, während die Kollegen die anderen Funde der Expedition begutachteten.
Das Ergebnis der Untersuchung lag neben dem Stück Metall. Walter Cornelius raufte sich die Haare. "500000 Jahre.... Ich hätte nicht eher von dort verschwinden dürfen, bis ich auch den Rest davon fand." - "Und es lag mitten im Dschungel? Keine sonstige Spur von Zivilisation in der Nähe?" - "Aber Harald", zeigte Walter auf den Bericht, "wie soll nach all den Jahren davon noch etwas zu sehen sein? Der Dschungel hat sich der Beweise längst entledigt." - "Nicht, wenn es aus Stein beziehungsweise rostfrei wie dieses Fragment ist. Wenn es mit dem fehlenden Teil zusammengesetzt ist, dürfte es eine ziemliche Aufregung nach sich ziehen."
Monate vergingen, ehe man auf ein offenes Ohr traf. Vorherige Ansprechpartner dachten stets, das Bruchstück eines Rahmes aus dem Baumarkt in den Händen zu halten, bevor man jenen dessen Alter nannte. Von diesem Zeitpunkt an wurden sie stets abgewiesen und als Anhänger von UFO - Gläubigen bis hin zu Mitarbeitern von der Versteckten Kamera bezeichnet. Vor einer halben Million Jahre, zu einer Zeit, in die Ahnen der heutigen Menschheit noch mit Keil und Keule durch die Wildnis zogen, kannte mit Sicherheit niemand Bearbeitungsmöglichkeiten für Metall, geschweige ihrer rostfreien Variante. Da konnte man nur einer Verwechslung aufgesessen beziehungsweise Opfer eines üblen Scherzes geworden sein. Das Metall, welches kalt in den Händen der zwei Archäologen lag, war ihren Kollegen zu heiß. Was aus Sicht des gegenwärtigen Wissenstandes nicht existieren durfte, gab es demnach auch nicht.
Das betreffende offene Ohr gehörte einem angesehenen Experten, Professor Alfred Hubertus, der schließlich eine Expedition in die Wege leitete, für die er seine Assistentin Cecile Domheimer mit auf die Reise nach Afrika schickte...
Die Forscher trafen auf ihrer Route auf mehrere Stämme, die aber allesamt nichts mit dem sorgsam gehüteten Objekt anfangen wussten. Eine Plage stellten neben der Hitze auch die ständigen herumschwirrenden Insekten beziehungsweise die herumhängenden Pflanzen da, bei denen jeder Botanikern in wahre Entzückung geraten wäre, ihre Kollegen auf dem tierischen Sektor dabei nicht minder. Archäologen dagegen knieten im Zweifelsfall lieber auf dem Boden, um eine wertvolle Skulptur vom jahrhundertealten Staub zu befreien. Eine ähnliche Haltung nahm derweil auch Harald an, der sich über ein Skelett beugte. Genaugenommen lag es verteilt über wenige Meter zwischen einigen Pflanzen, wofür man sicherlich Tiere verantwortlich machen konnte. Ein besonderer Fund stellte es nicht da, weil Schädelform und auch sonstiger Knochenbau auf einen Homo Sapiens Sapiens, dem heutigen Menschen, hindeutete. Von Kleidungsstücken, die auf die Herkunft schließen ließ, war nichts zu entdecken, allein ein blechender Reif lag herum. "Für sie", überreichte ein lächelnder Harald seiner Kollegin Cecile. Als jene diesen in die Sonne hielt, um ihn besser betrachten zu können, musste sie wegen der starken Blendwirkung den Kopf wegdrehen. "Er muss aus einer reflektierenden Legierung bestehen", begutachte ihn Walter. "Unser Fragment habe ich auch irgendwo in dieser Gegend gefunden, aber offensichtlich stehen beide Dinge nicht miteinander in Verbindung." Dennoch verstaute er den Reif in seiner Tasche.
Bei einem weiteren Eingeborenenstamm besaßen sie nur teilweise Glück: Auch jene konnten keine Auskunft über das Metallstück geben, der Reif entlockte ihnen jedoch ein kennendes "Ah". "Sentruno", hörten sie einen Mann sagen und ihn in eine Richtung zeigen. Man bedankte sich bei jenem und setzte den Weg fort. "Von einem Stamm Sentruno habe ich noch nie gehört", grübelte Walter. Harald erinnerte sich an das Skelett. "Hoffentlich sind wir ihm nicht schon begegnet", konnte es sich ebenso um einen Einzelnen gehandelt haben.
Sicherheitshalber warfen sie einen Blick zurück in das Dickicht, aus dem sie gerade traten. Der Kontrast konnte auch kaum stärker zu ihrem bisherigen Weg sein: Ein freiliegender Hügel, in dem zwischen wenigen Bäumen unzählige Öffnungen klafften. Aus einen von ihnen hob sich ein Kopf, bevor er recht schnell wieder darin verschwand. "Warte!", rief Walter und eilte auf die Stelle zu. Bevor er sie erreichte, musste er anderen quadratischen Löchern ausweichen. Allesamt führten sie in die dunkle Tiefe, wobei man gerade die obersten Stufen noch erkennen konnte. "Sie wurden bearbeitet", glitten Haralds Finger über ihre Oberfläche. "Der Verwitterung nach ist das ziemlich lange her." Sein nächster Ton war ein entsetzter Schrei, als jemand oder etwas an seinem Bein zog. Schleunigst an seinen Armen packend, hievten ihn die Forscherkollegen aus dem Loch heraus. Dort erschien der Kopf, der so anders war als erwartet - das eines Weißen. Als sein Hals zum Vorschein kam, kniffen die Archäologen ihre Augen zusammen - jener blendete sie zu sehr. Genaugenommen handelte es sich um einen Reif, wie man ihn bereits bei dem Skelett entdeckte. Der Mann neigte seinen Kopf zur Seite und schien nun eine Reaktion von Seiten der Besucher abzuwarten. "Sentruno?", fragte Walter und nannte seinen eigenen Namen. Weit aufgerissene Augen starrten ihn an. "Sentruno", wiederholte der offensichtlich hier Wohnende und nickte mehrmals. Dieser deutete an, die Forscher einladen zu wollen.
Immer tiefer führten die Stufen in das Innere des Hügels hinab. Aufgrund von durch Ritzen einfallendes Licht befanden sich die Archäologen nie in vollkommener Finsternis. "Es muss ewig gedauert haben, die Stufen in den Fels zu hauen", bewunderte Cecile die Arbeit. Nach der letzten davon kam sie aus dem Staunen nicht mehr heraus: Ein langer Schacht streckte sich in beide Seiten aus. Einige Kinder trollten herum, flohen allerdings beim Eintreffen der Fremden. "Ich glaube nicht, dass er Sentruno ist", verwarf Walter seine Ansicht, "sondern der Stamm diesen Namen trägt." - "Ein weißer Stamm im Herzen Afrikas und er lebt unter der Erde?" Cecile würde ihrem Professor viel zu erzählen haben.
Jeder der älteren Menschen trug einen dieser reflektierenden enganliegenden Halskrausen. Harald sprach auf seinem Tonband die Vermutung aus, dass es mit einem Ritual zusammenhängen konnte, dass die jüngere Generation noch zu absolvieren hatte. Ebenfalls ein Brauch schienen die langgezogenen Striemen auf ihren Rücken zu bedeuten, der noch vor dem Nachwuchs lag. Ansonsten unterschied sich die Kleidung aller kaum voneinander: Vom Kleinkind bis zum alten Mann wurden Tierfelle getragen. Bemerkenswert war die Sprache des Stammes: Überwiegend kurze Laute, die auch ohne zusätzliche Gestik der Gegenüber verstand. Als Walter sein Aufnahmegerät in eine dieser Unterhaltungen hielt, zuckten beide Stammesangehörigen zurück. "Es macht nichts", versuchte ihnen der Forscher klarzumachen, "ist ein gutes Ding, braves Ding." Cecile lachte, während Harald eine Entdeckung machte. "Seht mal hier!", stand er am Zugang eines Seitenganges. Dort stapelte sich ein Haufen allerlei Gerümpel, hauptsächlich Äste und Stämme wie auch Steinblöcke. Letztere besaßen derart glatte Oberflächen, dass sie nur bearbeitet sein konnten. Als würde dies noch nicht reichen, zog er ein, unter einem Ast hervorragendes, Stück Metall heraus. Es glich von Form und Farbe mit ihrem eigenen Fragment. "Sie passen nicht zusammen", stellte Walter nach dem Zusammenhalten beider Teile fest. Sofort begann er, nach weiteren unter dem Schutt zu suchen. Neugierige Sentruno beobachteten ihn, ehe Cecile begann, sich mit jenen zu beschäftigen. "Hoffentlich kann ich etwas über sie in Erfahrung bringen." Harald schloss sich ihr an.
An die zwanzig Eingeborene saßen mit den drei Forschern zusammen. Den durch die Gänge hallenden Rufen und sonstigen Geräuschen nach bestand ihr Volk aus noch weiteren Angehörigen. Die Zwanzig jedoch saßen an einem Lagerfeuer und hielten Stäbe hinein. Während einige Frauen ihren Gästen Früchte anboten, wurden jenen später der ein oder andere Stab gereicht. "Lecker", meinte Cecile ironisch, "Ratte am Spies." - "Das ist bestimmt keine Ratte", vermutete Harald. - "Ich weiß", seufzte seine Kollegin, "aber der Größe und ihrem Schwanz nach kommt das ihr doch recht nahe."
"Verdammt", zuckte Walter erschrocken zurück, als ein greller Blitz ihn blendete. Aus dem Geröll zog er den Teil eines metallischen Stabes hervor. Wegen einer Bruchkante vermutete er noch mindestens ein weiteres Stück unter den Trümmern, doch auch das entdeckte bot reichlich Interessantes: An seiner Spitze befanden sich in einem gläsernen Gehäuse einige Kristalle und ein schwarzer Kieselstein. "Was kann das sein?", zeigte er ihn seinen ebenso staunenden Begleitern. Diese baten die hiesigen Leute um eine Antwort, doch jene schien der Fund absolut nicht zu gefallen. Einer von ihnen nahm es sogar und schleuderte es gegen eine Wand. Der unsanfte Aufprall führte zum Auseinanderbrechen der Spitze und das Freigeben der Kristalle und des Steins. "Er ist warm", konnte Cecile fühlen. "Lupenrein", betrachtete Harald seinerseits ein Kristall im Licht eines Felsspaltes. "Ist euch eigentlich aufgefallen, dass alle kleinen Löcher zur Oberfläche kreisrund sind?", hatte er den Ausblick zur Sonne ebenso etwas Geheimnisvolles abgewinnen. können. "Dazu die Aufstiege - perfekt quadratisch herausgearbeitet. Wie lang mögen sie wohl dafür benötigt haben?" - "Wie wäre es mit 500000 Jahren?", riet Walter.
Das Zeitgefühl hatten sie inzwischen fast vollkommen verloren. Der Stamm der Sentruno hatte offensichtlich nichts dagegen, dass wissbegierige Fremde ihnen bei der täglichen Arbeit beobachteten. In dem weitverzweigten Stollensystem wurden jene schließlich bei einer aussichtslos geglaubten Angelegenheit fündig, als nacheinander noch drei weitere Bruchstücke des alles auslösendem Metalls entdeckt wurden. Zusammengesetzt ergaben sie einen Rahmen von genau einundvierzig mal einunddreißig Zentimetern. Die bei allen Teilen befindliche innere Rille von zwei Zentimetern Breite ließ auf ein fehlendes sechstes Etwas hin. Ein weiterer Zufall wollte es, dass eines der Kinder Cecile die Haare pflegen wollte und dabei einen blauglasigen Spiegel nahm. Dieser passte haargenau in die Öffnung - das Ende des Rätsel Lösung?
Mit Ausnahme der Kinder löste der Spiegel bei den Alten nicht etwa Zorn, wie der Kristallstab aus, sondern pure Angst. Ob bitten, flehen, das Überreichen von Geschenken - jeder Form von Überredungsversuchen wurde unternommen, um genaueres zu erfahren. Es gelang den Forschern aber nicht einmal, die Bewohner in seine Nähe zu bringen. Was mochte wohl dahinter stecken, dass der Stamm der Sentruno vormals ihnen gegenüber keine Berührungsängste besaß - im krassen Gegensatz zu diesem eigentlich simplen Gebrauchsgegenstand?
Die Archäologen saßen um die Ergebnisse ihrer Expedition herum. Einzelne Stücke eines zerbrochenen Kristallstabes, ein blauglasiger Spiegel und ein Halsreif stellten handfeste Beweise da - nur für was? Sie deuteten mehr auf einen Künstler für abstrakte Objekte hin, die von einem Stamm entdeckt wurden, als Überbleibsel einer früheren Kultur. In Gedanken formulierte Harald bereits den Abschlussbericht. `...Andere Forscher werden hierher kommen, um den selbst eigenartigen Stamm längerfristig zu erforschen. Hoffentlich gelingt es jenen die Rätsel zu entlocken, die der weiße Stamm im Herzen Afrikas nicht preiszugeben gedenkt...` Das Schimmern des einfallenden Sonnenlichts auf dem Spiegelglas erweckte seine Aufmerksamkeit. Das Blau schien in Bewegung zu geraten wie Wellen auf dem Wasser. "Licht", murmelte er und überschaute die aufgereihten Gegenstände. Ob Stab, Spiegel oder der reflektierende Reif, eine Verbindung zum Licht war nicht zu übersehen. Um seiner Vermutung auf den Grund zu gehen, schnappte sich Harald alle Dinge und eilte die vielen Stufen zur Oberfläche hinauf. Seine Kollegen hasteten ihm nach, ihre Rufe ließ er dabei unbeantwortet.
Als Cecile und Walter in das Tageslicht traten, machte sich Harald daran, den Spiegel in die Sonne richten. Deren Strahlen trafen auf dem Glas auf, wurden zurückgeworfen und verzerrten eine Stelle in wenigen Metern Entfernung davor. "Was ist das?", hätte Walter niemals mit so etwas gerechnet. "Ich schätze, das es sich um ein Portal handelt", äußerte sein Forscherkollege eine Ahnung. Selbst war dies Walter, allem Wissensdurst zum Trotz, zu unheimlich. "Halte lieber davon Abstand, bevor wir es nicht näher untersucht haben." - "Untersucht?", wiederholte Harald genervt. "Ich weiß genau, was das bedeutet: Endlose, nichtssagende Experimente." Er drehte sich zu der Verzerrung um. "Geschichte wird jetzt und nicht in hundert Jahren geschrieben...!" - "Nein!", flehte Cecile, als Harald zum Sprung ansetzte...
Der entsetzte Schrei mehrerer Kehlen setzte ein, als der Forscher in dem schimmernden Gebilde verschwand. Nachgeeilte Sentrunos hatten das Schauspiel mitangesehen. Einer von ihnen konnte, aufgrund seines Alters, sich nur noch humpelnd fortbewegen - was er auch tat, um den Spiegel zu nehmen und ihn auf dem Stein zu zerschlagen. Das blaue Glas zersplitterte in unzählige Stücke. Das Portal, als das es Harald ansah, war nun für immer geschlossen.
Sein Puls raste. Der Archäologe Harald Auldauer musste sich erst einmal erschöpft in der Höhle auf einen Fels setzten. Durch eine Vielzahl von Öffnungen über ihm drang Licht ein. Ein Summen erweckte nun seine Aufmerksamkeit. Hinter einer Biegung standen zwei Sentrunos, nackt bis auf die auffällige Halskrause, an einer Wand und drückten an jene jeweils einen dieser summenden Kristallstäbe. Ihre ausdruckslosen Gesichter wechselten in Angst, als ein lauter Knall hinter ihnen ertönte. "Los!", verstand Harald einen muskulösen Hünen in einer alten, fast vergessenen Sprache. Erneut landete dessen Peitsche auf einen der Rücken der Arbeiter. Als er nun Harald sah, musterte er diesen zunächst, ehe er ein breites Grinsen aufsetzte... und mit seiner Peitsche zum Schlag ausholte...




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Eingereicht am 01. Juni 2004.
Herzlichen Dank an den Autor / die Autorin.
Nachdruck und Vervielfältigungen, auch auszugsweise, bedürfen der schriftlichen Zustimmung des Autors / der Autorin.
Erzähl mir was von Afrika. Band 1. Dr. Ronald Henss Verlag   ISBN 3-9809336-2-8  ca. 150 Seiten   8,90 Euro.




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